Der Diktator von Banderastan machte sich beim Weltwirtschaftsforum in Davos ernsthaft über die EU-Bürokratur lustig

Wladimir Selenski. Quelle: president.gov.ua / CC BY-NC-ND-4.0

Berlin, BRD (Weltexpress). Den Verdummten dieser Erde werden von allen Personen nicht Reden in Gänze präsentiert, sondern nur von wenigen und das nur in kurzen Ausschnitten. Ansonsten wird von Lohnarbeitern der Lücken- und Lügenmedien, Werbenutten und Trendhuren, Blödbloggern und Beeinflussern, die wie eine Krankheit klingen, zusammengefaßt, gemeint und gereimt.

Das mediale Spektakel, das eine Ware ist, wird den Verdummten dieser Erde in der Regel unter de Bezeichnung Bericht beigebracht. Begriffe wie Kommentar, Glosse und Polemik wären angebrachter, will ich meinen, und auf eine Rede des Kriegspräsidenten von Banderastan, der schon lange ein Diktator ist, hinweisen. Der Diktator sagte kürzlich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, daß „Europa“, damit ist in der Regel Westeuropa gemeint und also Osteuropa außen vor, aber wenigstens die EU-Bürokratur, „nicht in der Lage ist, sich selbst zu verteidigen“. Gesagt ist gesagt.

Um seine Behauptung zu belegen, führte der Kriegspräsident von Banderastan zwei Beispiele an. Westeuropa, also die EU-Bürokratur mit und ohne das Vereinigte Königreich (VK), das Königreich Norwegen (KN) und andere Staaten, die nicht bei der EU-Bürokratur mitmachen, könne Grönland nicht verteidigen. Nun, Grönland gehört zum Staatsgebiet der Königreiches Dänemark (KD). Kenner und Kritiker wissen, daß das KD noch nicht einmal selbst in der Lage ist, Grönland zu verteidigen, aber immerhin könnte das DK die BRD angreifen, vermutlich mit Erfolg, weil die BRD nicht in der Lage ist, sich gegen das KD zu verteidigen.

Der Diktator von Banderastan hingegen sei bereit, Grönland zu verteidigen und Schiffe der Russischen Föderation (RF) zu versenken. Daß man ihm dafür Geld, Waffen und Munition sowie noch viel mehr schenken müsse, das erwähnte der Kriegspräsident, der auch Oligarch und Faschist ist, nicht.

Daß zweite Beispiel, daß der Mann, der auch als Clown von Kiew gilt, ins Feld führte, war die Islamische Republik Iran. Westeuropa beziehungsweise die EU-Bürokratur müsse, so intendiert der Kriegspräsident, die Islamische Republik Iran angreifen. Daß Banderastan das tun würde, das teilte der Diktator nicht mit.

Der Diktator von Banderastan führte weiter aus, daß er ein „starkes Europa“, also eine starke EU-Bürokratur, die von einem quasi Staatenbund zu einem Bundesstaat transformiert wird, wolle – gerne mit dem VK und dem KN, aber ohne die RF. Banderastan könne Stärke liefern und also seine Streitkräfte. Der Diktator formulierte: „Europa benötigt vereinte Streitkräfte.“ Die EU-Bürokratur müsse also erstens die Transformation von einem Staatenbund zu einem Bundesstaat umgehend abschließen und zweitens Banderastan schnellstmöglich aufnehmen. Dann hätte die zu einem Bundesstaat transformierte EU-Bürokratur mit einem Schlag billige und willige Krieger, ja, im Kampf gestählte Streitkräfte.

Was in dieser Rede noch fehlte, das war die Selbstnominierung zum Diktator der EU-Bürokratur.

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