Kriege für Öl und Petrodollar – „Groß angelegte“ Angriffe der VSA gegen den IS für die IRS unter der HTS?

Quelle: Pixabay

Berlin, BRD (Weltexpress). Im Krieg mit und gegen die Islamische Republik Syrien (IRS) mischen nicht nur die türkische und persische Muselmanen der Republik Türkei mit oder die aus arabischen Staaten, sondern auch Christen und Sozen aus den VSA mit dem VK im Beiboot samt deren Vasallenstaaten, darunter die BRD.

Die Förderung der IRS unter dem einst mit Kopfgeld gesuchten Terroristen Ahmed al-Scharaa, der auch unter seinem Kampfnamen Abu Muhammad al-Dschaulani bekannt ist, erfolgt mit Geld und Geheimdiensten, aber auch mit Truppen der VS-Streitkräfte. Als Feinde gilt der in den VSA mit dem VK im Beiboot sowie in deren Vasallenstaaten Islamische Staat (IS) genannte Gruppe, arabisch ad-daula al-islāmīya und deutsch Daesch geschrieben. Sie gilt als dschihadistische Miliz, also als Muselmanen-Miliz, die vor allem unter unter Abū Bakr al-Baghdādī, auch Abū Bakr al-Baġdādī geschrieben und Ibrāhīm ʿAwād Ibrāhīm al-Badrī genannt, und aus dem Zweistromland, genauer: dem Irak, auf- und ausgebaut wurde, allerdings für die einst auch Mesopotamien genannte Gegend.

Dort wurde aus der Gruppe El Kaida im Irak beziehungsweise al-Qaida im Irak (AQI) für eine kurze Zeit die Gruppe Islamister Staat im Irak (IS) und für eine andere kurze Zeit die Gruppe, die unter Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS) sowie Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIL) bekannt war. Immerhin gaben die Führer der Gruppe den Namen, während die Bezeichnung Daesch eine Fremdbezeichnung ist. Spätestens seit Ende Juni 2014 wird die Gruppe beziehungsweise Organisation von der Führung und deren Mitglieder nur noch Islamischer Staat genannt, weil sie weder auf Irak und Syrien beziehungsweise die Levante, die eine Gegend bezeichnet, die über Syrien hinausgeht, beschränkt sein will. Je nach Verständnis wird unter Levante alles östlich von Italien verstanden, das Morgenland, die Länder am östlichen Mittelmeer.

In diese greifen die VSA und das VK immer dann ein, wenn Not am Mann ist und es um Öl und Moneten geht. Die VSA griffen im neuen Jahr nach unserer Zeitrechnung den IS an. Von „groß angelegten“ Angriff, die gegen den IS „geflogen“ wurden, war die Rede. „Die heutigen Angriffe richteten sich gegen den IS in ganz Syrien“ und seien Teil des Einsatzes „Hawkeye Strike“, teilte das VS-Regionalkommando Centcom am Samstagabend auf X (10.1.2026) mit.

Bekanntlich haben die VSA die Welt in Einflußphären unterteilt. Für die westliche Hemisphäre, also Nordamerika mit Grönland ist das USNORTHCOM zuständig, für Südamerika das USSOUTHCOM, für Afrika das USAFRICOM und für Eurasien mit Ägypten und Ozeanien sind gleich drei Kommandos geschaffen worden, das USEUCOM reicht von Lissabon bis Wladiwostok, das USINDOPACOM über den Pazifischen Ozean bis in den Indischen Ozean, und das USCENTCOM ist für den Nahen und Mittleren Osten zuständig.

Kenner und Kritiker sehen in den Angriffen der VSA gegen den IS sowohl die Verteidigung der Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS), welche unter der Führung von Ahmed al-Scharaa als Abu Muhammad al-Dschaulani die säkulare Arabische Republik Syrien unter der Baath-Partei übernahm und die IRS konstituierte, als auch die SDF, die mehr oder weniger als kurdische Miliz gilt.

Seit Dezember 2025 läuft die „Hawkeye Strike“ genannte Operation, um die ISR unter der HTS zu stabilisieren. Gegen die HTS kämpft nicht nur der IS, sondern auch die SDF. Doch der IS ist mehr oder weniger blanglos. Von Belang ist auf dem einstigen Staatsgebiet der Arabischen Republik Syrien nur noch die SDF, die als ein Bündnis von Kurden gilt beziehungsweise als kurdische Miliz, aber nicht als dschihadistische Miliz. Das ist mehr als nur ein gewisser Unterschied. Die einen kämpfen im Namen eines Volkes, die anderen im Namen einer Religion. Die VSA kämpften mit dem VK im Beiboot samt Vasallenstaaten um Öl und Petrodollar.

Anmerkung:

Siehe die Beiträge

im WELTEXPRESS.

Anzeige:

Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch Bildungs- und Studienreisen mit Themen aus Politik, Wirtschaft (Politische Ökonomie und Geopolitik) und Geschichte und so weiter und so fort in einer Welt im (Wirtschafts-)Krieg, zudem kulturelle und kulinarische Reisen auf der Suche nach dem Wahren, Schönen und Guten auch durch den Nahen Osten, den Mittleren Osten und den Fernen Osten –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.

Vorheriger ArtikelKrieg gegen die Islamische Republik Syrien – Krieg für Kurdistan – Kämpfe zwischen HTS und SDF
Nächster ArtikelAnnotation zum Krimi „Der Kriminalist – Die Sprache der Beweise“ von Tim Sullivan