Ironie der Hoffnung

Quelle: Pixabay, Foto: Bruno

Berlin, BRD (Weltexpress).

Täglich hör’ ich von Terroristen;
Daß einer das Blaue vom Himmel verzehre.
Ich kenne nur Abendlandfetischisten,
Sie führen Kriege. Und sind doch Christen?
... nebst Rasenmäher und Heckenschere.

Kein Vogel am Himmel nur Flugzeuggedröhn.
In Wolken vergehender Schall.
Dann Sekunden der Stille - ach, wie schön!
Und da, aus den Wolken von großen Höh’n,
Fällt grad mein Kinderball.

Wohl stürzt er hinab, die Welt ist so grau
Trotz grünender Hoffnung. Träume
Erfüllen sich nicht, das weiß ich genau.
Vom Himmel gelogen ist das Blau,
Doch mein Ball fällt nicht durch die Bäume.

Anmerkung:

Vorstehender Beitrag von E. Rasmus wurde am 21.7.2011 in Berlin geschrieben.

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