Winter-Unfälle oft auf zu wenig Traktion zurückzuführen – Winterreifen brauchen guten Grip bei Nässe und auf Schnee

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Der WinterContact TS 850 bietet auch hervorragende Nässe-Eigenschaften. © Continental
Berlin, Deutschland (Weltexpress). Erfahrungsgemäß denken viele Autofahrer erst dann an Winterreifen, wenn sie die ersten Flocken sehen und vielleicht auch schon mal ins Rutschen auf kalter nasser Fahrbahn gekommen ist. Dabei verlieren Sommerreifen schon ab plus 7 °C ihre optimale Haftung. Die spezielle Laufflächenmischung verhärtet, wird spröde und zum Unsicherheits-Faktor. Der Grip fehlt einfach, und die Bremswege verlängern sich.

Und das hat dramatische  Auswirkungen: Der Anteil der durch fehlenden Grip verursachten Verkehrsunfälle auf nasser Straßenoberfläche liegt im Winter bei 81 Prozent. „Im Winterhalbjahr – von Oktober bis März – ereignen sich fast doppelt so viele Pkw-Unfälle auf nasser Fahrbahn wie im Sommerhalbjahr. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Realunfalldaten zum Unfallgeschehen im Winter“, erläutert Dr. Lars Hannawald von der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden. Für diese Unfälle gibt es nun verschiedene Ursachen, doch fest steht auch, „dass bei jedem fünften dieser Unfälle mit Personenschaden ein Fahrzeug mit Sommerreifen der Verursacher war“, so der Verkehrsexperte.
Für eine optimale Nasshaftung ist neben dem Profildesign auch die Laufflächenmischung ausschlaggebend. Die Bestandteile moderner Winterreifen-Mischungen werden immer effizienter und können besser verarbeitet werden. Welche Fortschritte bei den Mischungen hinsichtlich des Nassbremsverhaltens in den vergangenen Jahren erzielt wurden, zeigt ein Bremsvergleich. Während ein Fahrzeug mit modernen Winterreifen aus Tempo 80 nach rund 33 Metern steht, benötigt ein Fahrzeug mit gleichen Reifen, die aber mit einer Laufflächenmischung von vor 20 Jahren gebaut sind, 41 Meter bis zum Stillstand.
Das heißt aber auch: Mit den modernen Winterpneus steht das Fahrzeug bereits, während es mit den Reifen aus der Mischung von vor 20 Jahren noch mit 34 km/h unterwegs ist. Natürlich gibt es aber auch Unterschiede in punkto Nassbremsleistung zwischen den aktuellen Winterreifen. „Über 90 Prozent aller im Markt angebotenen Winterreifen sind in die Reifenlabel-Klasse C oder E einzuordnen“, weiß Thomas Salzinger vom TÜV Süd. „Dabei beträgt der Unterschied des Bremswegs auf nasser Fahrbahn zwischen einem Reifen mit einem Mittelwert der Klasse C und einem Reifen mit einer Nasshaftung an der Untergrenze der Labelklasse E mehr als 20 Prozent. Bei einer Vollbremsung aus Tempo 100 können das zehn Meter oder mehr sein.“
Allerdings muss ein guter Winterreifen nicht nur über gute Nässeeigenschaften verfügen. Er muss auch auf trockener Fahrbahn gut zurechtkommen und über sehr gute Brems-, Handling- und Traktionseigenschaften auf Schnee verfügen. Als ein hervorragender Reifen mit diesen Eigenschaften hat sich in aktuellen Tests der Conti WinterContact TS 850 für Fahrzeuge der Kompakt- und Mittelklasse erwiesen. Er zeichnet sich durch besonders kurze Bremswege auch bei Nässe aus, aber auch durch hohen Grip auf winterlichen Straßen, präzises Handling, eine gute Laufleistung und einen niedrigen Rollwiderstand.
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