Washington warnt Assad-Regierung – Wie lange duldet Damaskus noch die Invasoren aus den USA im Land?

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Pentagon
Das Pentagon in Washington, USA. Quelle: Pixabay

Washington, USA (Weltexpress). Seit 2014 führen die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) Krieg in Syrien. Die Supermacht und ihre Vasallen unterhalten auf dem Boden der Arabischen Republik Syrien Basen. Von der Assad-Regierung in Damaskus wurden die USA nicht zum Eingreifen gebeten, aber geduldet.

Der Assad-Regierung bliebt nichts anderes übrig. Doch Krieg gegen die Dschihadisten von de al-Qaida bis zum Islamischen Staat neigt sich mehr denn je dem Ende entgegen.

Eine Attacke auf die US-Kräfte und deren Verbündete wäre laut dem Leiter des US-Generalstabs, General Kenneth McKenzie „eine schlechte Taktik“. Somit kommentierte er die jüngsten Aussagen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, gemäß denen Damaskus bereit sei, Gewalt einzusetzen, um das syrische Territorium zu befreien.

Syriens Präsident Baschar al-Assad erklärte kürzlich und zum wiederholten Mal, dass die sogenannten Demokratischen Kräfte Syriens (DKS) nun als „einziges Problem im Land“ gelten würden. Dass Damaskus zu Verhandlungen mit ihnen bereit sei, das stellte Assad einerseits erneut klar. Andererseits erklärte Assad unmissverständlich, dass für den Fall eines Scheiterns der Verhandlungen die syrisch-arabische Armee bereit, das Land im Norden Syrien, das von den Leuten der DKS besetzt sei, zu befreien. Dabei verdeutlichte er, dass das auch für die USA gelte.

Der mit Hilfe der USA von einer Terrortruppe über eine Miliz zu einer Armee aufgepäppelte IS sei besiegt, die US-Truppen sollten verschwinden.

Die weder ins Land gebetenen noch geholten Invasoren aus den USA, die in Syrien vor dem Krieg die Lunte zum Krieg legten, meldeten sich umgehend zu Wort. Stellvertretend für die Imperialisten kommentierte US-General Kenneth McKenzie: „Jeder interessierten Seite in Syrien soll klar sein, dass eine Attacke gegen die US-Kräfte und unsere Koalitionspartner eine schlechte Taktik wäre.“ So und nicht anders wird der Krieger um Öl und Gas in „The Washington Post“ zitiert.

Aus dem Pentagon kommen immer wieder warnende Worte als Reaktion auf die berechtigten Forderungen der Führung Syriens. Wie lange wird Damaskus die Invasoren aus den USA noch im Land dulden?

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