Ulli Wegner nach der Niederlage seines Schützlings Arthur Abraham

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Dirk Steffel und Ulli Wegner (v.l.n.r.). © Foto: Christian Zschiedrich
Berlin (Weltexpress). Nach der Niederlage seines Schützlings Arthur Abraham am Samstag in Magdeburg gegen Robert Stieglitz folgte der als bester Welt-Boxtrainer betitelte, 70jährige Ulli Wegner einer Einladung des Frohnauer Sportclubs. Dirk Steffel hatte in die Geschäftsstelle des SC Frohnau in die Berliner Schönfließer Straße 12 A geladen und Ulli Wegner erzählte vor vollem Hause rückblickend aus seinem ruhmreichen, bewegten Leben und zu Passagen aus seinem Buch „MEIN LEBEN IN 13 RUNDEN“, beantwortete aber auch Fragen zum aktuellen letzten Kampf, in dem Arthur Abraham seinen WM-Titel im Supermittelgewicht stark gezeichnet gegen den engagierteren, zwei Jahre jüngeren Ex-Champion und anfangs bärenstarken Robert Stieglitz verlor.

Ulli Wegner bezeichnete die Art und Weise des viel zu passiven Arthur Abraham als Schock. Er hofft auf einen baldigen Revanchekampf und werde seinen Schützling in dieser Situation nicht in Stich lassen – heißt: Ulli Wegner denkt nicht ans Aufhören und wäre bereit trotz der in Kürze anstehenden 71 Jahre weiter zu machen. Ein absolutes Phänomen! Für Arthur Abraham ging es nicht nur um die Ehre, sondern um Millionen-Verträge für die Zukunft. Ja, da hätte er wohl besser zu Werke gehen müssen.

Im Anschluss an die Veranstaltung Am Poloplatz im Berliner Stadtteil Frohnau gab Ulli Wegner dem Chef von Sport in Berlin und Sportick, der auch Autor des WELTEXPRESS ist, ein ausführliches Interview, stand Christian Zschiedrich Rede und Antwort, auch zu brisantesten Fragen, so z.B. zum Verhältnis Trainer und Boxer nach dem Kampf. Das Interview hören und sehen Sie in Kürze hier.

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