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Sonntag, 19. November 2017
Schlagworte Zweiter Weltkrieg

SCHLAGWORTE: Zweiter Weltkrieg

Neues „Wunder an der Weichsel“? – Donald Trump-Rufe in Warschau

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Vor dem Denkmal für den Warschauer Aufstand gegen die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg – damals halfen amerikanische Piloten den polnischen...

Über Wunderwaffen der Marke „fliegende Bombe und was dazugehört“ – Annotation...

Berlin, Deutschland (Weltexpress). 1933 bis 1945. Deutsches Reich. Erst der Aufstieg, dann der Fall. Wunderwaffen sollten das Reich retten, in dem Adolf Hitler Reichskanzler...

Leben wie Macron in Frankreich – Mit Volldampf in die westeuropäische...

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Warnungen vor dem Zerfall der Europäischen Union sind wohlfeil. Warum sollte deshalb nicht die jüngste Warnung vor dem Zerfall der Europäischen...

Pigs will fly – 25 Jahre Studio Ghibli – Serie: Meisterwerke...

Berlin (Weltexpress) – Porco Rosso! Tollkühner, wahnwitziger, Gefahr verlachender Porco Rosso! Ein Höllenhund, der dem Himmel nicht näher sein könnte. Ein Himmelhund, der die Hölle nicht fürchtete. Mit dem Teufel soll er im Bunde sein. Mit dem Teufel im Bund sein muss Schöpfer Hayao Miyazaki. Wie sonst könnte er seine skurrile Abenteuerfantasie um diesen Schweinehund von einem Piloten-Ass in solch schwerelose Bilder bannen? Flugverrückt wie sein verrückter Flieger Porco Rosso.

Erloschene Hoffnungslichter – 25 Jahre Studio Ghibli – Serie: Meisterwerke der...

Berlin (Weltexpress) – Am 21. September 1945 bin ich gestorben.“ Ausdruckslos beobachtet Seita den vierzehnjährigen Jungen, der abgemagert bis auf die Knochen in einer Bahnhofsecke verreckt. Das Licht ist erloschen. Nur „Die letzten Glühwürmchen“ flirren, über einer Wiese inmitten dem Schmutz und Elend der zerbombten Stadt Kobe, während Seita und seine Schwester Setsuko die Hände ausstrecken. Die Glühwürmchen steigen wie Seelen auf, die verlöschen wie der letzte Hoffnungsschimmer der Geschwister in Isao Takahakas zu Herzen gehendem Meisterwerk „Die letzten Glühwürmchen“.

Gentleman Max – Henry Maske schlägt sich schlecht als „Max Schmeling“...

Berlin (Weltexpress) – Manche Tiefschläge sind so unangenehm, dass bloßes Zuschauen weh tut. Dass versteht auch Henry Maske als „Max Schmeling – Eine deutsche Legende“: „Ich kann es niemandem verdenken, der geht. Aber sollte man den Ring kampflos verlassen?“ Hat man sich durch Uwe Bolls zweistündiges Biopic geschlagen, lautet die Antwort: ja. Die Worte, die Schmelings die Haupthandlung umspannende Memoiren wecken, scheinen sich indirekt an den überforderten Hauptdarsteller Maske zu richten.

„Ja, so war es früher“ – Eine Fotogeschichte „Köln wie es...

Köln (Weltexpress) - Das Kölnische Stadtmuseum verzeichnet einen starken Besucherstrom. Der Grund: Hier jetzt gibt es eine überaus sehenswerte Fotogeschichte aus und über Köln in einem Zyklus „Köln wie es war“, Fotos, die der berühmte Fotograf August Sander mit viel Liebe und Einfühlungsvermögen „schoss“, Erinnerungen an eine schöne alte Stadt vor der Zerstörung durch die Bomben im Zweiten Weltkrieg.

Bauernschlau – Veronica Ferres versteckt sich “Unter Bauern – Retter in...

Berlin (Weltexpress) - Zwei hochdramatische Lebensgeschichten will Regisseur Ludi Boeken in seinem historischen Drama “Unter Bauern - Retter in der Nacht” verarbeiten. Das Schicksal der Holocaustüberlebenden Marga Spiegel und ihres Ehemannes Menne verfilmte Boeken, basierend auf Magda Spiegels 1965 erschienenen autobiografischen Roman “Retter in der Nacht”. In der Endphase des Zweiten Weltkrieges versteckten befreundete Bauern im Münsterland das jüdische Ehepaar Spiegel und deren kleine Tochter zwei Jahre lang auf ihrem Hof, trotz der drohenden drastischen Strafen. Der geheime Überlebenskampf der getrennt versteckten Familie Spiegel “Unter Bauern” erinnert in Boekens Inszenierung an einen Landurlaub.

Kalter Hauch des Todes – Andrzej Wajda dreht ein aufrüttelndes Drama...

Berlin (Weltexpress) - Von beiden Seiten drängen die Menschen auf die Brücke. Die einen fliehen vor den anrückenden Deutschen. Die anderen sind auf der Flucht vor der russischen Armee. Vor dem Feind flüchtend, laufen sie dem Feind in die Arme. Einem Feind, der längst übermächtig ist und die hilflosen Menschen von allen Seiten umzingelt, geeint durch den Hitler-Stalin-Pakt. Andrzej Wajda, einer der letzten Regiemeister nach dem Tod von Tarkowski, Kubrick und Bertolucci, verarbeitet “Das Massaker von Katyn”. Verarbeiten ist an sich das falsche Wort, denn verarbeiten lässt sich das Grauen der Ermordung Tausender nicht, aber Wajda gelingt es, daraus ein ergreifendes Porträt unterschiedlicher Schicksale zu entwerfen und ein lange todgeschwiegenes Verbrechen ins Bewusstsein zu rücken.

Tarantino spielt Hitler das Lied vom Tod – Ein heißer Danse...

Frankfurt am Main (Weltexpress) - Nicht vorzustellen, diesen Film hätte ein Deutscher gedreht. Ein Protestschrei wäre durch die ganze Welt gegangen, erst recht durch Deutschland. Mit recht. Ein Ami dagegen darf das. Auch zu recht. Quentin Tarantino hat einen so ungewöhnlichen wie skandalösen, einen so lustigen wie traurigen, einen so scharfen wie sanften, einen so geschichtslosen wie im Kern wahren Film gedreht, den keiner vergessen wird, der „Inglourious Basterds“ gesehen hat. Und am Schluß schickt Tarantino uns auf dem Heimweg mit der Erkenntnis, es ist das Kino, das siegt und als Gewinner des 2. Weltkrieges in die Geschichte eingeht, das Kino siegt, besiegt die Nazis wie auch ihre Gegner, die mit historischem Abstand – und dem in Metern vom Zuschauer zur Filmleinwand im Kino - betrachtet sowieso alle eins sind: Buben eben, böse Buben, die ihre Bubenspiele treiben, je nachdem in welchem Kriegslager sie gelandet sind.

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