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Sonntag, 30. April 2017
Schlagworte Sexueller Missbrauch

SCHLAGWORTE: sexueller Missbrauch

Mexiko: Geistlicher wegen Missbrauch Minderjähriger zu mehr als 16 Jahren Haft...

Oaxaca, Mexiko (Weltexpress). Zu sechzehn Jahren und sechs Monaten Haft wurde Ende Februar ein Geistlicher im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca verurteilt. Bereits im Januar...

Sexueller Missbrauch durch Priester und Reformpädagogen – Vertuschung und Verheimlichung infolge...

Frankfurt am Main (Weltexpress) - Nachdem der sexuelle Missbrauch an Jesuiten- und Reformschulen bekannt wurde, melden sich immer mehr Missbrauchte, für Gläubige ein Skandal und die Presse ein gefundenes Fressen, für manche katholische Geistliche eine Schmutzkampagne im Angesicht einer ehrwürdigen Kirche. Sicherlich diente die Vertuschung dem Schutz der katholischen Kirche, ihre ehrwürdigen Personen und Ziele nicht zu beflecken, bloß zu stellen und somit ihre Macht über die Seelen zu erhalten. Aber ein Hinweis eines Vorstandsmitgliedes der Odenwaldschule mehr im Nebensatz, warum nach den ersten Anzeigen und dem Artikel in der Frankfurter Rundschau Ende der achtziger Jahre das Thema nicht weiter verfolgt wurde, führte zu einem weiteren, vielleicht noch wichtigeren Grund „man habe sich d a s einfach nicht vorstellen können!“.

Und am Ende bleibt die Scham. Der Erlösungsmythos auf dem Hintergrund...

Frankfurt am Main (Weltexpress) - Ein junger Mann war schon vor seiner Geburt von allen Frauen der Familie, der Mutter, den Großmüttern und den Tanten, hochgejubelt worden. Er trinkt nicht, raucht nicht, ist höflich und verhält sich anständig zu den Frauen. In diesen Bereichen hatten die Frauen mit Männern schlechte Erfahrungen gemacht. Er soff wie ein Loch, rauchte wie ein Schlot, legte aber größten Wert auf Höflichkeit und war schwul. Als er sich in einer Eifersuchtsszene in der Szenekneipe mit seinem Partner prügelte, sprachen die Anderen ehrfurchtsvoll vom Kampf der Giganten. Vom Examen trat er wegen Angstzuständen zurück, und seine Mutter wurde wegen Hirndurchblutungsstörungen in der Klinik behandelt. Ein Jahr später machte er locker sein Examen. Als ich nach seiner Mutter fragte, erzählte er, sie habe sich vorsorglich in eine Klinik einweisen lassen und er habe sie gut versorgt gesehen. So eng waren Mutter und Sohn verbunden, dass sie aus Sorge vor einem erneuten Scheitern ihres Sohnes erkrankte und er ebenfalls aus Sorge um die Mutter erkrankte. Der Sohn war von den Frauen zum Erlöser auserkoren worden, hatte sich teilweise an diesen Auftrag gehalten, teilweise rebelliert und sabotiert.

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