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Donnerstag, 20. Juli 2017
Schlagworte Remake

SCHLAGWORTE: Remake

Trump und Macron am Grab von Marschall Foch – Auftakt zum...

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Nach dem Klimadissens auf dem G20-Gipfel startete der französische Staatspräsident Emmanuel Macron in Richtung des US-Präsidenten Donald Trump eine besondere Charmeoffensive. Am...

Bruderkrieg – Tobey Maguire und Jake Gyllenhaal sind „Brothers“ in Jim...

Berlin (Weltexpress) – Sie fühle nichts, sagt Grace (Natalie Portman) auf der Beerdigung ihres im Afghanistan-Krieg gefallenen Mannes Sam (Tobey Maguire): „Shouldn ´t I be able to feel it?“ So wie der Gedanke an Sams Tod die junge Soldatenwitwe verunsichert Jim Sheridans Kriegsdrama. Keine Rührung oder Anteilnahme vermag „Brothers“ auszulösen. Nur schuldbewussten Überdruss und das vage Gefühl, in einen gewaltigen obskuren Irrtum verstrickt zu sein.

Der Morgen stirbt nie – Rachel McAdams und Harrison Ford haben...

Berlin (Weltexpress) – Sie berichten täglich und geben dabei alles. Kein Risiko ist ihnen zu groß, alle Strapazen nehmen sie auf sich. Die Öffentlichkeit hat ein Recht, die Wahrheit zu kennen. Dafür sind sie live an der Front. Aalglatten Rappern, glibberigen Amphibien und ehemaligen Politikern sehen sie ins Auge, damit der Zuschauer einen guten Start in den Tag hat. Die Frühstücksfernseh-Reporter. Ein ergiebigeres Sujet hätten Aline Broch McKenna, die schon mit dem Drehbuch für „Der Teufel trägt Prada“ einen Erfolg landete, und Regisseur Roger Mitchell kaum finden können. Doch: What ´s the Story, „Morning Glory“? Die gleiche der „Broadcast News“, über die James L. Brooks eine weit intelligentere Branchenkomödie inszenierte.

Blut bei die Fische – Alexandre Ajas Horror-Remake „Piranha 3D“ geht...

Berlin (Weltexpress) - Nicht nur der Haifisch, der hat Zähne. Bissig mag es auch der französische Regisseur Alexandre Aja in seiner Neuverfilmung des Kult-Horrorstreifens „Piranha“. Mit Joe Dante und Roger Corman, Regisseur und Produzent des 1978 erschienen Ur-„Piranha“, beruft sich der Horrorspezialist Aja gleich auf zwei Genre-Ikonen. Nachdem er mit „The Hills have Eyes“ bereits eine passable Neuauflage eines Horrorkultfilms vorlegte, setzt Aja nun alles daran, den Exploitation-Faktor des Originals zu übertreffen – selbstverständlich dreidimensional, denn das Bikini tragende Fischfutter ist ähnlich scharf wie die Zähne ihre schwimmenden Fressfeinde.

Jäger und Gejagte – Adrien Brody kämpft gegen die „Predators“ in...

Berlin (Weltexpress) - „Was ist das letzte, woran ihr euch erinnert?“, hilft stellvertretend für den Regisseur einer von Nimrod Antals Charakteren dem Publikum auf die Sprünge. An Gummipuppen, an Kunstblut, an einen Actionfilm, der schon alt war, als man dessen Titel gerade aussprechen konnte. Gedreht hat ihn John McTiernan 1987 nach dem simplen Konzept in feindseliger Umgebung ein blutrünstiges Alien auf eine Gruppe Reißbrett-Charaktere los zulassen. Auf mal mehr, meist weniger originelle Weise wird das Ensemble dezimiert, bis die letzten Überlebenden ihrerseits ihrem „Predator“ zeigen, welche Spezies die gefährlichste im Weltall ist.

Everybody is Kung-Fu Fighting – Jaden Smith lässt sich von Jackie...

Berlin (Weltexpress) - „Es gibt keine schlechten Schüler. Nur schlechte Lehrer.“ Auf „Karate Kid“ bezogen, lassen sich die Worte, die Jackie Chan in Harald Zwarts Neuverfilmung des Kampfsport-Kultfilms aus den Achtzigern auf zweierlei Weise auslegen. Entweder ist der neue „Karate Kid“ so miserabel, weil schon der alte schlecht war oder: Es gibt keine schlechten Filme. Nur einen schlechten Regisseur, ein schlechtes Drehbuch und schlechte Hauptdarsteller. Sie alle treten in „Karate Kid“ an, um den Kampf um die höchsten Einnahmen an der Kinokasse zu gewinnen.

Tödliche Landluft – „The Crazies“ aus George A. Romeros Kulthorror schlagen...

Berlin (Weltexpress) – „We ´ll meet again“ singt Johnny Cash, noch bevor das erste Blut fließt. Die in dem von Hughie Charles komponierten Titelsong implizierte Frage nach dem Wo und Wann hat Regisseur Breck Eisner beantwortet. Im Kino, jetzt gerade. Und dass es dieses Wiedersehen geben würde, stand schon 1973 fest, als Horrormeister George A. Romero das Original von „The Crazies“ drehte. Froh sein, wie es der Songtext nahe legt, kann man darüber kaum. Der Country-Song von dem Cash-Album, von welchem Romero den Titelsong zu „Dawn of the Dead“ entlieh, ist eine der wenigen Anklänge der Neuverfilmung an Romeros „The Crazies“.

Die Götter müssen verrückt sein – Sam Worthington tritt als Perseus...

Berlin (Weltexpress) – In zwei Gruppen unterteilen sich die Opfer von „Kampf der Titanen“: Fans alter Fantasyfilme und Altgriechischlehrer. Letzte leiden unter dem verworrenen Actionwerk, zu dem die armseligen Reste griechischer Sagen auf der Leinwand verarbeitet werden, erste unter der Fantasielosigkeit von Louis Letterriers „Kampf der Titanen“. Der Regisseur von „Transporters“ verfilmte den Kultkitsch um den Perseus-Mythos als Fantasyspektakel in 3D erneut.

Das Geheul – Benicio Del Toro verwandelt sich in „The Wolfman“...

Berlin (Weltexpress) - „Wir werden heute Abend beweisen, dass Mr. Talbots Ängste ganz und gar irrational sind.“ Mit Horrorfilmen kennt sich der Nervendoktor in Joe Johnstons „The Wolfman“ nicht aus. Sonst würde er nicht in einem vollen Hörsaal so überheblich über Lykanthropie dozieren. Vorwerfen kann man es ihm nicht. Die Handlung des Horrorfilms spielt 1891, über sechzig Jahre vor Curt Siodmaks Gruselklassiker „The Wolfman“. Regisseur Joe Johnston schuf seine Neuverfilmung des bekanntesten aller Werwolf-Filme nach Siodmaks Originaldrehbuch. So fatal wie der Nervendoktor behandelt Johnston das Thema „The Wolfman“ nicht. Erster wird zum Grauen seines Publikums massakriert. Johnston hingegen hält sein Werk dank der Darsteller und Ausstattung am Leben. Benicio Del Toro spielt in dem unterhaltsamen Horrorwerk „The Wolfman“.

Das Böse unter der Sonne – Werner Herzog macht Nicolas Cage...

Berlin (Weltexpress) - „Bad Lieutenant“ ist ein Abstieg in die Hölle. Vergessen Sie alles, was von einer angeblichen Fortsetzung gesagt wurde. Herzogs Thriller ist ein bizarres Vorspiel zu Ferraras Werk. Ferrara beobachtet seinen „Bad Lieutenant“ auf dem Weg zur Verdammnis. In „Bad Lieutenant – Port of Call: New Orleans“ hat er noch seine Persönlichkeit, ist nicht der namenlose Verlorene, als der Harvey Keitel durch Ferraras Vision eines alptraumhaften New York wandelte. Herzog zeigt seinen Charakter am Kreuzweg, wie er laut seine Seele zum Verkauf anbietet. Mit doppeltem Erfolg, filmisch und teufelsbündnerisch. Für den Lieutenant had der Teufelsbund seinen Preis, für den Zuschauer ist er ein Genuss.

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