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Dienstag, 17. Oktober 2017
Schlagworte Porzellan

SCHLAGWORTE: Porzellan

Barock am Main – Neue Spielstätte, neuer Autor

Frankfurt-Höchst, Hessen, Deutschland (Weltexpress). Barock am Main. Seit Jahren pilgern die Fans von Michael Quasts Open-Air-Festival in den Bolongaropalast nach Frankfurt-Höchst, um sich von...

25 Jahre spannende Porzellangeschichte(n) – Zweiter Katalogband zur Ausstellung „Porzellan für...

Selb, Deutschland (Weltexpress). Geschichten erlebt auch das Porzellan im Rausch der großen Weltgeschichte, die in den vergangenen 25 Jahren über Deutschland hinwegfegte. Da gab es die drei „W`s“ wie Wiedervereinigung, Wettbewerb, Wirtschaftskrise – auch die Porzellanbranche hat in den vergangenen 25 Jahren turbulente Zeiten durchlebt.

Die Dicke und das zarte Meißener Porzellan – Noch knapp zwei...

Leipzig (Weltexpress) - „Oh - it’s nice!“, zwitschert eine Dicke mit schwer schätzbarem Alter aus Ohio, USA und dreht sich im Kristallspiegel umrankt mit Meißener Porzellan-Blumen. Ihr Reisegefährte biegt sich für ein farbiges Bild in der Kompaktkamera. Klick und die Dicke ist im Kasten”¦

Frühling im dicksten Winter – Geschäftsführer Michal Peters: Die neuaufgestellte Ambiente...

Frankfurt am Main (Weltexpress) - Sie bleibt die weltgrößte Konsumgütermesse, die Ambiente, die unter ihrem Dach Mitte Februar wieder die Lebenswelten des Wohnens und Einrichtens, Tisch und Küche und das Schenken vereinte, damit es den Menschen behaglicher werden kann in ihrem eigenen Zuhause, denn schon ein Volksspruch sagt: „Alles neu macht der Mai“ und was für die Natur gilt, das kann der Mensch sich selbst gestalten. Das ist schon ein Gegensatz, wenn es draußen bitterlich kalt ist und in den überhitzten Halle – das kommt auch durch die über 133 000 Einkäufer aus aller Welt – die Welt leichtbekleidet und luftig geboten wird. Wegen der Wetterverhältnisse hatten es viele nicht mehr geschafft, nach Frankfurt zu kommen, was unterm Strich etwas zwei Prozent weniger Fachbesucher waren. Interessant, daß sich dabei eine Tendenz der anderen Konsumgütermessen fortsetzt: die inländischen Besucher gehen zurück, die ausländischen steigen. Diesmal gab’s ein zweistelliges Plus, was den Internationalitätsgrad auf 47 Prozent anhob, die internationalste Ambiente, die es je gab.

Dampfloks, Rebensaft und Felsreviere – Serie: 7. Sachsen Pow Wow gab...

Dresden (Weltexpress) - Eine Bimmelbahn mit Dampflok schnauft von Freital nach Dippoldiswalde, stößt Schwaden in den blauen Winterhimmel. An den Fenstern im warmen Waggon zieht das sonnige tief verschneite Vorland des Osterzgebirges vorbei. Einfach herrlich! Diese nostalgische Tour wurde jetzt Teilnehmern des Sachsen Pow Wow 2010 geboten – als Beispiel für touristische Anziehungspunkte rund um Dresden.

Silberbesteck & Tafelsilber – Warum Totgesagte einfach aus Erfahrung doch immer...

Frankfurt am Main (Weltexpress) - Im Weltexpress war soeben über die Ausstellung „Manieren. Geschichten von Anstand und Sitte aus sieben Jahrhunderten“ im Focke-Museum in Bremen zu lesen. Dabei kam dem Besteck eine wichtige Funktion zu. Tatsächlich begann der Siegeszug des Bestecks in Europa erst im 18. Jahrhundert, schon um 1900 aber war es ein fast lebenswichtiges Detail der reichen Stände geworden. War’s das schon? – wohl kaum, denn abgesehen von seiner nostalgischen Note eignet sich Tafelsilber wie kaum ein anderer Alltagsgegenstand als hervorragendes Distinktionsmerkmal, wie geschehen.

Meissen startet heute ins Jubiläumsjahr: 300 Jahre weißes Gold aus Europas...

Meißen (Weltexpress) - Genau vor 300 Jahren, am 23. Januar 1710, verkündete Sachsens Kurfürst August der Starke der erstaunten Welt in vier Sprachen, dass er eine Porzellanmanufaktur gegründet habe. Europas erste und noch heute berühmteste Fertigungsstätte von weißem Gold in Meißen startet heute mit einem staatlichen Festakt, der repräsentativer Ausstellung „All Nations are Welcome“ und einem Publikumswochenende in das Jubiläumsjahr 2010. Zahlreiche kulturhistorische, künstlerische und touristische Glanzlichter stehen auf der Agenda.

Wie der Mensch sich und seine Umwelt inszeniert – Serie: „Malerei...

Wien (Weltexpress) - Johann Baptist Reiter sticht heraus mit „Selbstbildnis vor Staffelei mit Model“ von 1845. Da war der Maler 32 Jahre. Selbstbewußt steht er vor der Staffelei, ein wirklicher Profi, halb schaut er uns, die den Malprozeß Beobachtenden mißtrauisch-mißmutig an, halb hat er das eine Auge zugekniffen, um mit dem anderen die junge Dame mit den Schläfenlöckchen noch genauer fixieren zu können, denn man schließt ein Auge, um mit dem anderen besser sehen zu können. Selbstverständlich sind jedoch nicht wir gemeint, die er anblickt, sondern der Spiegel, in dem er sich und sein Modell genau beobachten muß, will er ihre Seitenansicht und seine das Modell betrachtende Miene adäquat auf die Leinwand bringen. Das Bild sticht heraus, weil es den Malprozeß selbst thematisiert und auf das Wesentliche in sehr flächiger Malerei konzentriert ist. Auch in den Farben, der grüne Hintergrund links, das rote Kleid rechts und der braunsamtene Malerkittel. Entscheidendes Detail bleibt jedoch das fixierende Malerauge, dem alles, das eigene Aussehen und wie man bei anderen ankommt, untergeordnet ist. Eine sehr realistische und ungeschönte Darstellung, die nichts Kleinteiliges hat und auch durch seine nicht glänzende, ja geradezu italienisch freskohafte Oberfläche von dem ein Bild zuschließenden Firnis der anderen Gemälde abweicht.

Die Trull, das wär’s! – „Glanz und Farbe. Glas und Porzellan...

Wien (Weltexpress) - Eigentlich hat uns die Frage einer Kollegin, warum die auf der Pressekonferenz anwesenden Sammler Christian Kuhn aus Wien und Rudolf von Strasser, heute New York, solche ’weiblichen’ Genres wie Glas und Porzellan sammelten, doch noch einmal dazu gebracht, den Wertewandel in den Künsten, den das 19. Jahrhundert mit der Scheidung in kunsthistorische Museen und Museen angewandter Kunst endgültig machte, zu hinterfragen, wie das gekommen ist, daß man Porzellan- und Glassammlerei überhaupt als weibliche Eigenschaft anspricht. Es ist das bürgerliche, ja kleinbürgerliche Bild des 19. Jahrhunderts, in dem die Frau für das Haus und den Haushalt zuständig und der Mann im’ feindlichen’ Leben für den Broterwerb tätig ist, das unsere Welt von der des Mittelalters, der Renaissance und auch noch des Barock scheidet.

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