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Deutschland
Dienstag, 27. Juni 2017
Schlagworte Lohnarbeit

SCHLAGWORTE: Lohnarbeit

Enteignen! – Das Problem der gesellschaftlichen Ungleichverteilung, und wie man es...

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Das Thema Ungleichverteilung von Reichtum beherrscht internationale Debatten, dicke Bücher sind dazu erschienen, unendlich viele Kommentare und Artikel entstanden, es hat...

Phoenix-Umfragen zur Bundestagswahl: Hohe Mieten, Wohnungsnot, Zukunft des Euro und Bürgerbeteiligung...

Bonn / Berlin (Weltexpress): Die hohen Mieten und die Wohnungsnot, die Zukunft des Euro, der Mindestlohn, Wege aus der Wirtschafts- und Finanzkrise und die Energiewende: So lauten die Top-Themen, die den Bürgern vor der Bundestagswahl am 22. September am meisten unter den Nägeln brennen.

USA brauchen keine Ratingagenturen

Washington (Weltexpress) - Die USA brauchen keine Ratingagenturen, um die Notwendigkeit einer Senkung des Etatdefizits und der Suche nach einem Kompromiss zwischen den Demokraten und den Republikanern zu erkennen. Das erklärte US-Präsident Barack Obama am Montag vor der Presse in Washington.

Die Eigentumsfrage ist die Grundfrage der Bewegung – Keine weitere Privatisierung!...

Berlin (Weltexpress). Rede von Oskar Lafontaine auf dem Programmkonvent der Partei Die Linke in Hannover am 7. November 2010. In dieser, seiner Rede formulierte Oskar Lafontaine, Vorsitzender der Partei Die Linke bis Mai 2010 und Fraktionsvorsitzender der Partei im Saarland, Eckpunkte des Profils der Linkspartei und setzte sich dabei auch kritisch mit den Gegnern des Entwurfs auseinander. Weltexpress dokumentiert die Rede im Wortlaut (nach dem Audiomitschnitt auf www.youtube.com).

Trübe Aussichten – Fed hat Angst vor einem Abgleiten der USA...

Berlin (Weltexpress) - Vor wenigen Tagen sah sich der Pressesprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, zu dem Eingeständnis gezwungen, daß die Erholung der US-Wirtschaft »noch mehrerer Jahre dauern wird«. Sofort nutzte die Lobby der Superreichen dies aus, um die einfachen Bürger gegen die von der Obama-Administration geplante Abschaffung der Steuererleichterungen für Vermögende zu mobilisieren. Wenn diese von Präsident George W. Bush durchgesetzten Umverteilungen – zugunsten der Reichen – mit Beginn des nächsten Jahres verschwänden, dann würde die wirtschaftliche Erholung noch viel länger auf sich warten lassen, warnte z.B. der Goldman-Sachs-Ökonom Alec Phillips medienwirksam. Aber mehr Geld für die Begüterten wird die US-Wirtschaft nicht retten, im Gegenteil.

Grenzen zwischen Job und Freizeit verschwinden

Berlin (Weltexpress) - Durch Internet und Handy sind für viele Menschen die Grenzen zwischen ihrer Arbeit und ihrem Privatleben gefallen. Das bestätigt fast jeder zweite Berufstätige in Deutschland (43 Prozent), wie aus einer Studie des Hightech-Verbands BITKOM hervorgeht. Für 31 Prozent von ihnen überwiegen dabei die positiven Seiten, 16 Prozent bewerten die Entwicklung eher negativ.

Wie lange schlafen die Gewerkschaften noch? Für alle ein ausreichendes Kapitalvermögen!

Berlin (Weltexpress) - Die realen Einkommen der abhängig Beschäftigten sind in Deutschland seit einer Generation in einer Stagnationsfalle, aus der sie eigentlich mit Hilfe der Gewerkschaften endlich herauskommen sollten. Vielleicht ist es ja das Ziel der Gewerkschaften, den Status „abhängig beschäftigt“ irgendwie zu überwinden. Z.B. dadurch, dass jeder als Selbständiger ein Einkommen bezieht. Oder – í  la longue – von Kapitaleinkünften lebt. Allerdings müsste im letzteren Fall bei jedermann ein ausreichendes Kapitalvermögen vorhanden sein, um von den Zinsen leben zu können. Warum aber eigentlich ist das zu schwer?

PISA-Studie für Studierende und Berufsanfänger

Berlin (Weltexpress) - Die Pisa-Studien zielen auf die Entdeckung von Schwachstellen in der Ausbildung von Schülerinnen und Schülern, auch im Vergleich auf nationaler und internationaler Ebene. Evaluierungen an Hochschulen in Deutschland wollen durch Befragung der Studierenden den Lehrenden einen Spiegel zur Selbstkritik vorhalten: die Schülerbefragungen sind anonym bzgl. der Leistungsergebnisse einzelner Beteiligter, die „Evaluierungen“ sind es wegen der Zuordnung zu speziellen Lehrveranstaltungen und der anschließenden Auswertung dagegen nicht.

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Berlin (Weltexpress) - Zwei Drittel der Berufstätigen in Deutschland sind außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte per Internet oder Handy erreichbar. Ein Drittel der Erwerbstätigen ist jederzeit erreichbar, also auch am Abend oder am Wochenende. Ein weiteres Drittel ist zu festgelegten Zeiten per Internet oder Telefon auch außerhalb der Arbeitszeit für den Arbeitgeber da. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. 32 Prozent der Berufstätigen sind in ihrer Freizeit nur in Ausnahmefällen oder gar nicht per Internet oder Handy erreichbar. Unterschiede bei der Erreichbarkeit gibt es bei Männern und Frauen. Während fast drei Viertel (73 Prozent) der berufstätigen Männer außerhalb der normalen Arbeitszeiten per Handy oder E-Mail erreichbar sind, sind es bei den Frauen 59 Prozent. „Die neuen Kommunikationsmittel bringen es mit sich, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr verschwimmen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Forciert werde dieser Trend durch den Erfolg von modernen Smartphones, die an praktisch jedem Ort die Bearbeitung beruflicher E-Mails und das Surfen im Internet ermöglichen.

Westerwellen-Geplätscher lenkt ab von Turbulenzen

Berlin (Weltexpress) - Ist das von Guido Westerwelle thematisierte „spätrömische Dekadenz“-Szenario mit der hanebüchenen Pauschalunterstellung faulen Lotterlebens an acht Millionen Hartz IV-Empfängern als Ablenkungsmanöver gedacht? Wenn ja – die Journalisten-Reaktion ist jedenfalls voll darauf abgefahren. Wovon aber soll abgelenkt werden bzw. könnte abgelenkt werden sollen? Wer hat davon einen Vorteil? Warum schreien die Gewerkschaften nicht vor Empörung auf? Hartz IV ist für Aufmerksamkeits-Fang seit Anbeginn gut, hat doch die SPD samt Gewerkschafts-Klientel ihren entscheidenden Sündenfall mit dem anscheinend so sinnfälligen Zusammenlegen von Arbeitslosigkeit und Sozialunterstützung absolviert. Der „Superminister“ Clement hatte seinen Kanzler Schröder hierzu überredet und diesen für die SPD, die Gewerkschaften und den sozialen Basisgedanken der deutschen Gesellschaft katastrophalen Schritt unerklärlicherweise auch durch das parlamentarische Geschehen geboxt. Der aus seinem VW-Mitwirken gerichtsnotorisch bekannte Hartz hatte die Strickmuster für diese vordergründig sinnvolle, weil Verwaltungskosten sparende Maßnahme geliefert, verschwand dann von der Bildfläche und ließ Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die eigentlich doch die Arbeitslosigkeit bekämpfen wollten, offensichtlich hilflos zurück: bis heute ist ein totales Versagen auf breiter Front der deutschen Politik zu beobachten, nachhaltige Maßnahmen zur Arbeitplatzschaffung zu initiieren, geschweige denn umzusetzen.

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