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Sonntag, 22. Oktober 2017
Schlagworte Günther Sandleben

SCHLAGWORTE: Günther Sandleben

Die Lehre vom finanzmarktgetriebenen Kapitalismus – Eine bürgerliche Legende

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Wer einigermaßen mit der ökonomischen Literatur vertraut ist wird wissen, dass die Vorstellung von der Herrschaft des Finanzkapitals zu einer herrschenden...

Enteignen! – Das Problem der gesellschaftlichen Ungleichverteilung, und wie man es...

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Das Thema Ungleichverteilung von Reichtum beherrscht internationale Debatten, dicke Bücher sind dazu erschienen, unendlich viele Kommentare und Artikel entstanden, es hat...

12 Euro oder 5 Stunden? – Die Lügen der Linkspartei als...

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Lauschen Langweiler und solche, die es werden wollen, den lauen Worten von Linken aus der gleichnamigen Partei, was vor Parlamentswahlen häufiger...

Aktuelle Konjunktur- und Krisentheorien – ein kritischer Überblick

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Der kritische Überblick thematisiert zunächst das neoklassische und das keynesianische Krisenverständnis. Danach werden Aspekte der Marxschen Krisentheorie erwähnt, um anzudeuten, in welchem Umfang heutige Analysen hinter Erkenntnissen zurückfallen, die längst gemacht worden sind. Statt das Wissen über Krisen vermehrt zu haben, ist in der Geschichte der Krisentheorie ein Niedergang festzustellen. Das gilt auch für linke Krisentheorien. Dazu zählen die linkskeynesianische Unterkonsumtionstheorie und die Theorie vom finanzmarktgetriebenen Kapitalismus. Im Anschluss an die Theorie der Memorandum-Gruppe werden die Krisenerklärung des staatsmonopolistischen Kapitalismus von Lucas Zeise und die Beiträge von Michael Heinrich und von der Krisis-Gruppe analysiert. Zum Schluss sollen die gängigen linken Krisentheorien mit den Krisenauffassungen des bürgerlichen Mainstreams verglichen werden.

Neue Landnahme? Die falschen VerehrerInnen Rosa Luxemburgs – eine Schwindelhochzeit

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Linke tut sich schwer mit dem Erbe Rosa Luxemburgs. Rechte Sozialdemokraten würden damit am liebsten gar nichts zu tun haben. Das revolutionäre Erbe empfinden sie als unangenehme Belastung ihrer eigenen Tradition, die darin besteht, die Lohnabhängigen in das kapitalistische System zu integrieren. Mit der Niederschlagung der deutschen Revolution und der Ermordung von Luxemburg und Karl Liebknecht lieferten sie den historischen Beweis, dass sie bereit sind, entschlossene Kämpfe gegen das Lohnsystem im Blut zu ersticken.

Bourgeoisie

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Nachfolgende Analyse führt zu einem Klassen-Begriff, der fast schon in Vergessenheit geraten ist und nur noch gelegentlich Verwendung findet. Unter “Bourgeoisie” werden die besitzenden Klassen verstanden. Ihr gemeinsames Interesse zeigte sich besonders deutlich, als sie auf dem Höhepunkt der Krise im Herbst 2008 mit Hilfe ihres Staates alles unternahm, ihr marodes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem aufrechtzuerhalten. Radikale Spar- und Verelendungsmaßnahmen in mehreren Ländern Europas sind ein aktueller Beleg dafür, auf welch brutale Weise die jeweiligen nationalen Bourgeoisien ihr gemeinschaftliches Interesse gegenüber der breiten Masse der Bevölkerung durchzusetzen.

Die Fünf-Stunden-Woche

Berlin (Weltexpress) - Die Arbeitsproduktivität wächst und wächst; etwas um 2 % pro Jahr. Bereits im 19. Jahrhundert sprachen Sozialisten von einem nur wenige Stunden umfassenden Arbeitstag, wenn Ökonomie und Gesellschaft anders organisiert wären. „Es steht heute zweifellos fest“, schrieb Robert Owen angesichts der rasanten Entwicklung der großen Industrie in England, „dass so viele Güter im Überfluß vorhanden sind, dass man ohne Streit oder ehrgeizigen Wettbewerb die Wünsche aller erfüllen kann.“ Die Gesellschaft könnte mit „Reichtum höchster Qualität bei einer dafür notwendigen angenehmen Betätigung von weniger als vier Stunden ausreichend versehen werden.“ (i) Bedenkt man den Produktivitätsfortschritt seit jener Zeit, dann brauchten die Menschen heute nur noch wenige Stunden pro Woche zu arbeiten.

Sparen – wozu eigentlich?

Berlin (Weltexpress) - Wozu sparen, wozu Konsumverzicht üben, wenn doch genügend Reichtum da ist und deren Wachstum durch die “Schranken des Marktes” zeitweise verhindert wird. Benötigen wir da nicht einen Systemwechsel, der diese Schranken beseitigt, so dass die Quellen des Reichtums frei sprudeln können? Der nachfolgende Artikel deckt die Widersinnigkeit der europäischen Sparprogramme auf. Er zeigt, dass die Staatsschulden kein güterwirtschaftliches Problem darstellen sondern ausschließlich ein Problem der Staats- und Systemerhaltung sind. Daher der “bürgerliche Horror vor dem Staatsbankrott” und der Versuch, durch Sparprogramme die eigene Pleite zu verhindern.

Griechenland am Rande des Staatsbankrotts: Wie Papandreou den „nationalen Überlebenskampf“ organisiert

Berlin (Weltexpress) - Als der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou Anfang März 2010 ein weiteres Sparprogramm verkündete, verrieten bereits seine Worte, dass etwas ganz Großes auf dem Spiel steht. „Unser Land befindet sich im Kriegszustand”, in einem „nationalen Überlebenskampf”. Ergänzend fügte er später hinzu: „Wir müssen unsere Heimat, unsere Bürger und unsere Kinder vor der Gefahr eines drohenden Staatsbankrotts bewahren.” (1) Seine Worte fielen schärfer aus als jene, die Gerhard Schröder sieben Jahren zuvor gebrauchte, als er die Sozialeinschnitte seiner Agenda 2010 verkündete. Seine damaligen Attacken - die schwersten seit 50 Jahren - standen unter dem Motto „Mut zum Frieden und Mut zur Veränderung”. Beide hatten das Volk belogen, als sie das Gegenteil von dem taten, was sie als Oppositionsführer versprochen hatten. Als Sozialdemokraten gehören sie der Sozialistischen Internationalen an; Papandreou ist ihr Vorsitzender.

Ende der Krise in Sicht? – Wie geht es konjunkturell weiter?

Berlin (Weltexpress) - Wie die jüngsten Konjunkturdaten zeigen, kommt die konjunkturelle Erholung in Deutschland kaum noch voran. Nach ersten Schätzungen stagnierte das deutsche Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal, nachdem es in den zwei vorangegangenen Quartalen gestiegen war. Wie geht es konjunkturell weiter? Anhaltspunkte liefert eine Standortbestimmung im bisherigen Krisenzyklus.

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