Skoda hat den Octavia aufpoliert – Der Erfolgstyp der Tschechen gefällt mit neuem Gesicht

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Skoda Octavia © Skoda

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Skoda hat ein neues Rekordjahr in der Unternehmensgeschichte gefeiert: Im vergangenen Jahr wurden weltweit mit 1.127.700 Einheiten so viele Autos verkauft wie nie zuvor – das ist ein Zuwachs um 6,8 Prozent. Auch in Deutschland hat Skoda seinen Wachstumskurs fortgesetzt und verkaufte 2016 hierzulande 186 172 Fahrzeuge. Das entspricht einem Plus von 3,5 Prozent. Unter anderem mit dem aufpolierten Octavia will Skoda in diesem Jahr weiter in die Modelloffensive gehen.

Skoda Octavia © Skoda
Skoda Octavia © Skoda

Ein Facelift war jetzt also für die zweite Hälfte des Produktlebenszyklus von Octavia Limousine und Combi angesagt, und das ist es tatsächlich auch: Der Octavia hat ein neues Gesicht bekommen, mit nunmehr vier Augen, die auf Wunsch in Voll-LED-Technik strahlen. Die beiden äußeren Scheinwerfer sind für das Abblendlicht zuständig, die inneren für das Fernlicht. Am unteren Rand der Scheinwerfer verläuft ein Lichtleiter für Blink- und Tagfahrlicht. Serienmäßig sind Halogen-Scheinwerfer an Bord.

Motorhaube und Kotflügel des neuen Octavia sind noch markanter und klarer gezeichnet. Durch einen entsprechend breiteren Kühlergrill und breitere Lufteintrittsöffnungen sowie einen betont horizontal gezeichneten Stoßfänger wirkt seine Front nun breiter. Daneben wurde auch das Heck mit seinen LED-Rückleuchten neu gestaltet. Mit der neuen Optik soll sich der Octavia besser von anderen Modellen der Marke abheben.

Skoda Octavia © Skoda
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Für den Innenraum hat Skoda neue Polsterfarben und Materialien sowie andere Dekorblenden ausgewählt. Optional werden Lichtleiter in den Türen angeboten. Serienmäßig ist das Audiosystem „Swing“ an Bord, auf Wunsch das „Bolero“. Zur Wahl stehen die Ausstattungslinien Active, Ambition, Style und L & K. Der Einstiegpreis der neuen Octavia Limousine liegt bei 17 450 Euro, der des Combi bei 18 150 Euro.

Als Navigationssysteme kommen „Amundsen“ und „Columbus“ mit je nach Ausstattungsversion 6,5 oder 9,2 Zoll großen Bildschirmen zum Einsatz. Beide Geräte sind mit einem Wlan-Hotspot ausgerüstet, und die Passagiere können darüber mit bis zu acht mobilen Endgeräten surfen. Außerdem lassen sich die neuen mobilen Dienste von Skoda abrufen – der automatische Notruf ebenso wie aktuelle Verkehrsinformationen und vielfältige Serviceleistungen.

Skoda Octavia © Skoda
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Neben den bereits angebotenen werden auf Wunsch ab sofort fünf weitere Fahrer-Assistenzsysteme geliefert: der Front Assist mit City-Notbremsfunktion, der Totwinkel-Assistent „Blind Spot Detect“, der Rear Traffic Alert – er alarmiert den Fahrer beim Rückwärtsausparken vor Kollisionen. Es gibt ein Assistenzsystem für das Rangieren mit dem Anhänger sowie die neue Rangierbremsfunktion den Octavia, wenn dem Heck ein Hindernis im Weg ist.

Unter dem Blech ist fast alles beim Alten: Jeweils vier Benziner und Diesel sowie ein Erdgasantrieb sorgen für den Vortrieb. Die Ottomotoren-Palette beginnt beim 63 kW/86 PS starken Benziner mit seinem 1,2-Liter-Hubraum und endet beim 1,8-Liter-TSI-Benziner, der 132 kW/180 PS leistet. Je nach Motorisierung können Kunden zwischen manuellen Fünf- beziehungsweise Sechs-Gang-Getrieben und Direktschaltgetrieben (DSG) mit sechs oder sieben Gängen wählen. Der Topbenziner ist zudem mit Allradantrieb erhältlich.

Auf der Dieselseite stehen vier Motoren zur Auswahl. Das Leistungsangebot reicht von 66 kW/90 PS bis 135 kW/184 PS. Neu im Angebot ist der 85 kW/115 PS starke 1,6-Liter-Diesel. Er ist sowohl mit manuellem Fünf-Gang-Schaltung, als auch Siebengang-DSG verfügbar. Darüber hinaus lässt sich der 2,0-Liter-TDI mit 110 kW/150 PS erstmals auch mit DSG und Allradantrieb kombinieren.

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