Russland, Saudi-Arabien und Venezuela wollen nach Treffen in Doha die Ölförderung vorerst nicht weiter steigern

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Förderung von Erdöl mit einer klassischen Pumpe. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Das ist wieder eine wichtige Meldung, dass nämlich die Russische Föderation, die wie Norwegen, Großbritannien, Kanada oder die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) nicht Mitglied des Kartells namens Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist, sich mit der Bolivarische Republik Venezuela und dem Saud-Diktatur Saudi-Arabien, beide sind wichtige OPEC-Mitgliedssaaten, bei Verhandlungen in der katarischen Hauptstadt Doha entschieden hat, die Erdölgewinnung nach dem Stand vom 11. Januar einzufrieren. Das melden mehrere Agenturen wie Bloomberg unter Berufung auf den katarischen Ölminister Mohammed Bin Saleh Al Sada.

Bereits vor den Verhandlungen stieg der Ölpreis in Erwartung einer entsprechenden Einigung. Zuvor waren die Preise ab Mitte 2014 um bis zu 70 Prozent gefallen. Das Geschäft mit dem Fracking in den USA brach zusammen und die Wirtschaft in Russland geriet unter Druck. Weil der Iran mit Macht zurück auf den Ölmarkt drängt und andere OPEC-Kartell-Staaten nicht mitziehen, steht der Ölpreis dennoch in naher Zukunft nicht vor Höhenflügen.

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