Pizza, Pasta, Antipasti, Salate und Dessert von Vadoli in Berlin

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Pizza im Vadoli in Berlin-Charlottenburg.
Die Küche des Vadoli in der Berliner Kantstraße. BU: Stefan Pribnow © Vadoli GmbH

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Vadoli? Das kommt aus dem Italienischen, wird „vado li“ und also in zwei Wörtern geschrieben. Das bedeute so viel wie „ich besuche sie“. Oder „ich gehe dahin“, erläutert Beschir Hussain, Geschäftsführer der Berliner Vadoli GmbH, der im Restaurant mit Namen Vadoli in der Berliner Kantstraße 55 mit uns, drei Journalisten vom WELTEXPRESS, an einem Tisch sitzt. Erst wird gesprochen, dann gegessen.

Der Inhaber

Der gebürtiger Berliner, den es mit 19 Jahren weg- und mit 29 zurück an die Spree zog, spricht von sich und seinem Lieferdienst und Lokal, seinen Pizzen und Plänen. Drei Marken für drei Mahlzeiten, morgens, mittags und abends, wolle er entwickeln, erklärt der 30-jährige, den es während seiner Lehr- und Wanderjahre nach Frankfurt am Main, New York, Dubai und Bangalore zog. In Berlin gründete er 2016 das Unternehmen Vadoli.

Das „Flagship-Restaurant“

Im Vadoli dreht sich die Pizza im Steinofen. BU: Stefan Pribnow © Vadoli GmbH
Im Vadoli dreht sich die Pizza im Steinofen. BU: Stefan Pribnow © Vadoli GmbH

Die erste „Kitchen“, den ersten „Shop“ an der Kantstraße, nennt er „Flagship-Restaurant“. Er liegt einen Steinwurf weg von der Wilmersdorfer Straße, die vom Stuttgarter Platz bis zum Bahnhof Berlin-Charlottenburg als Fußgängerzone ausgelegt ist. Ein zweiter Laden, von dem aus auch beliefert werden solle, werde in Berlin eröffnet werden.

Ob sich auch dort die Steinplatte des runden Marana-Forni-Steinofens horizontal dreht, das verrät der schlank und sportlich wirkende Beschir Hussain, der in seiner Freizeit gerne Basketball spielt, wie er sagt, noch nicht. Wir sind jedoch sicher, dass sich seine Generation von Geschäftsgründern, die weniger auf Wirt als vielmehr auf Weltnetz machen, in der Gastronomie durchsetzt.

Pizza und Pasta

Eine Pizza "Bufala Heaven" im Restaurant Vadoli in Berlin-Charlottenburg. BU: Stefan Pribnow © Vadoli GmbH
Eine Pizza „Bufala Heaven“ im Restaurant Vadoli in Berlin-Charlottenburg. BU: Stefan Pribnow © Vadoli GmbH

Doch Beschir Hussain kennt sich nicht nur in der weiten Welt und im Weltnetz aus, sondern auch bei Pizza und Pasta. Er arbeitete mit Köchen wie Valentino Libro, einem Pizza-Weltmeister aus Neapel, und Elio Corsi, einem Pizza-Europameister aus Oslo, zusammen. Der Speisekarte entnehmen wir den Hinweis, dass die „innovativen Gerichte“ gemeinsam entwickelt worden seien. Ob der Genuss von Pizza aus dem Steinofen „neu definiert“ wurde, das muss jeder selber sehen, riechen und vor allem schmecken.

Die Qualität der Zutaten scheint zu stimmen. Die Tomaten würden von Poodori Italiani La Torrente aus Kampanien kommen, auch Mozzarella und Ricotta kämen wie das kaltgepresste Olivenöl aus Italien. Und dann vor die Tür oder auf den Tisch in Berlin!

Antipasti hören auf Namen wie Papperlapapp, Mamma Mia oder Mr. Bean, Pizzen wurden nach Bud Spencer benannt oder Capitano Pazzo genannt. Vier Pizzen sind vegetarisch, vier weiß, also ohne Tomatensauce und drei scharf. Und schmecken!

Dazu eine von mehreren Limonaden. Lecker. Zum krönenden Abschluss noch ein köstliches Dessert, am besten die hausgemachte Joghurt-Mascarpone-Creme mit frischen Himbeeren und dazu einen Espresso. Perfetto! Herr Hussain, ich besuche Sie wieder im Vadoli!

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Vadoli, Kantstraße 55, 10 Berlin, Telefon: 030 94871515, E-Mail: info@vadoli.de, Webseite: www.vadoli.de

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