Ohrfeige von Oskar – Lafontaine, Wagenknecht und die antideutsche Linkspartei

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Oskar Lafontaine
Oskar Lafontaine © Oskar Lafontaine

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass die Antideutschen sich in der Linkspartei längst breit gemacht haben, das hat weniger der Tortenwurf auf Sarah Wagenknecht beim Parteitag der Linken in Magdeburg im Mai 2016 gezeigt, als vielmehr das Herumdrucksen von Wagenknecht, als sie den in Horden zugewanderten Ausländern, die massenhaft Gastrecht missbrauchen, zurief, „Gastrecht verwirkt“ zu haben. Ansonsten versagte sich Wagenknecht jegliches Abweichen von den Vorgaben der Parteiführung und offensichtlichen Mehrheitsmeinung. Wagenknecht passte sich an.

Die Demütigung vor über einem Jahr, die zuvor AfD-Frontfrau Beatrix von Storch über sich ergehen lassen musste, wurde übrigens als solche verstanden. Umgehend zeigten sich Katja Kipping, Bernd Riexinger und der Rest mit ihr Seit‘ an Seit‘. Etwas anderes blieb den Antideutschen nicht übrig, denn Torten, seien sie auch aus Sahne, gehen gar nicht. Die Kritik von Kipping an Wagenknecht, eine „AfD light“ zu propagieren, verstummte augenblicklich. Vice versa Wagenknecht: sie propagierte nicht außer für den Wahlbrei aus antideutschem Allerlei (offene Grenzen und so).

Die Folgen wiegen schwer. Die Linke ist nach Mitregieren über Jahre in Gemeinden und Ländern längst keine Volkspartei des Ostens mehr und nach dieser Bundestagswahl ist das Ende der Ost-Partei amtlich. Auffällig ist, dass die Linke 43 West-Abgeordneten und nur 26 Ost-Abgeordnete in den Reichstag entsenden kann. Das antideutsche Gewicht dürfte noch stärker geworden sein.

Auch das Prädikat Arbeiterpartei kann sie sich abschminken.

Das Antideutsche in der Linken erscheint zwar nicht mehr als Torte, zieht sich aber latent durch die ganze Partei und ist der Grund für die meisten Deutschen, bei Wahlen die Linkspartei nicht anzukreuzen. Die antideutsche Linkspartei verharrt mit erreichten 9,2 Prozent unter 10 Prozent.

Sicherlich, nicht alle Mitglieder der Linkspartei sind Antideutsche, noch nicht, aber immer weniger sind echte Antikapitalisten. Sie wollen weder Sozialismus noch Kommunismus, sie meinen, wie Sozialdemokraten den Kapitalismus zähmen zu können. Als Hauptfeind wird nicht die Bourgeoisie ausgemacht, sondern die Deutschen, die es sein und blieben wollen.

Aus Sicht der verbliebenen Antikapitalisten in der Linkspartei muss konstatiert werden: Je mehr Antideutsche, desto weniger Antikapitalisten. Zu befürchten steht, dass der Rest der Antikapitalisten in der Linkspartei in den nächsten Jahren auf ein Regierungsprojekt mit der SPD eingeschworen wird. Man will weiter den Kapitalismus zähmen und hat Deutschland für Deutsche längst aufgegeben.

Die Feststellung von Inneneinsichtigen deckt sich mit der Wahrnehmung von Außenstehenden. Ausnahmen wie der Parteitag in Magdeburg nach dem Tortenwurf bestätigen die Regel.

Nach der Wahl kritisierte Wagenknecht noch am Sonntagabend erneut die antideutsche Position der Partei. Umgehend stellten Riexinger und Kipping am Montag klar: Beim Ausländer rein bleibt die Partei, komme, wer wolle. Basta!

Oskar Lafontaine sprang Wagenknecht am Dienstag bei und stellt fest, dass Riexinger als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg nur 2,9 Prozent erreichte. Und für „Kippings Landesverband Sachsen, dessen Landesliste sie anführte, gab es mit 16,1 Prozent das schwächste Ergebnis im Osten“, notierte Lafontaine am 26.9.2017 auf Facebook. Die Parteivorsitzenden hätten sich nach Lafontaine „mit der Entscheidung für die Spitzenkandidatur für Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch während des ganzen Bundestags-Wahlkampfes nicht abfinden“. Lafontaine muss es wissen. Er ist Wagenknechts Ehemann.

Während Bartsch wie so oft seinen Mantel in den günstigen Wind zu hängen weiß, der durch die Partei weht, verkniff sich Wagenknecht im Wahlk(r)ampf nur den Mund.

Lafontaine amüsiert sich in seiner Analyse und Kritik am Wahlkampf, am Zustand und Vorstand der Linkspartei. In seinem vielbeachteten Aufsatz in Facebook mit dem Titel „Die Linke und die soziale Gerechtigkeit“ lästerte Lafontaine über die Hirngespinste der beiden Parteivorsitzenden, sich als „Oppositionsführer“ zu erklären und zeigt sich enttäuscht, „dass nur 11 Prozent der Arbeitslosen“ die Linke gewählt hätten – „weniger als SPD (23 Prozent), AfD (22 Prozent) und Union (20 Prozent) und gerade mal etwas mehr als FDP und Grüne (je 7 Prozent) – und nur 10 Prozent der Arbeiter (Union 25 Prozent, SPD 24, AfD 21). Das sind zwei Prozent mehr als bei der FDP(!), die von acht Prozent der Arbeitern gewählt wurde.“

Wer keine Deutschen mehr kennt, sondern nur noch Flüchtlinge, der muss sich darüber wenig wundern. Der will es so und nicht anders.

Lafontaine holte zum Rundumschlag aus, als er feststellte, dass alle im Bundestag vertretenen Parteien „bei ihren Antworten auf die weltweite Flüchtlingsproblematik das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit außer Kraft gesetzt“ hätten. Lafontaine wörtlich: „Die soziale Gerechtigkeit verpflichtet dazu, denen zu helfen, die darauf am meisten angewiesen sind. Man darf die Lasten der Zuwanderung über verschärfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, steigende Mieten in Stadtteilen mit preiswertem Wohnraum und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Schülern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht vor allem denen aufbürden, die ohnehin bereits die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen sind. Die Erfahrung in Europa lehrt: Wenn diese Menschen sich nicht mehr durch linke bzw. sozialdemokratische Parteien vertreten fühlen, wählen sie in zunehmendem Maße rechte Parteien.“

Überall dort, wo die Linke (mit-)regiert, sorgt sie genau für das Gegenteil von dem, was Lafontaine als verpflichtend ansieht. Wie die Wilden setzen diese Linken sich für alles ein, was nicht deutsch ist. Zugleich verraten sie deutsche Arbeiter und Arbeitslose.

Massenzuwanderer aus dem überwiegend muselmanischen Ausland gelten den Linken als Refugee und jeder Rapefugee als verführter Einzelfall. Für so viel Firlefanz sind selbst fünf Prozent zu viel, viel zu viel.

Die meisten Massenzuwanderer sind nicht die Ärmsten

„Noch schwerwiegender wird gegen das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit verstoßen, wenn man die Menschen, die vor Krieg, Hunger und Krankheit fliehen, in den Blick nimmt. Nur eine Minderheit schafft es, mehrere Tausend Euro aufzubringen, mit denen man Schlepper bezahlen kann, um nach Europa und vorwiegend nach Deutschland zu kommen“, stellt Lafontaine fest und erklärt: „Eine linke Partei darf bei der Hilfe für Menschen in Not das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit nicht außer Kraft setzen.“

Auf die Kritik von Lafontaine meldeten sich Hunderte aus der Linkspartei zu Wort. Die am meisten gehörte Gegenstimmte stammt von Gregor Gysi. Für den sie die Positionen von Wagenknecht und Lafontaine „halbrechte Positionen“. Für Gysi sind „die Flüchtlinge … schwach, bei uns sogar die Schwächsten“. Lafontaine und Wagenknecht würden den „sozialen und humanistischen Ansatz“ der Partei verraten. Im Kampf um die richtige Richtung der innerparteilichen Auseinandersetzungen drohte Gysi indirekt Austritt. „Beschlösse eine Mehrheit der Partei, was ich mir nicht vorstellen will und kann, eine solche Änderung ihrer Politik in der Flüchtlingsfrage, wäre es auf jeden Fall nicht mehr meine.“

Dass die Linke schon lange nicht mehr die der Ostdeutschen und Arbeiter ist, die als Wähler dieser Linkspartei in Scharen weglaufen, zumindest das bestreitet Gysi nicht.

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