Offene Fenster in Windows-Farben oder Sicherheit im Cyberspace – Die Welt für Windows wird kleiner, jedenfalls in Russland

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Offene Fenster in Windows-Farben. Quelle: Pixabay

Moskau, Russland; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Ob das nun unter Kalter Krieg im Cyberspace abgebucht wird, das spielt keine Rolle. Fakt ist, dass das Verteidigungsmministerium in Russland auf das Betriebssystem aus den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) verzichtet, der Sicherheit wegen.

Um von Windows auf Astra Linux umzustellen, braucht es auch keine Sanktionen. Dafür reicht die Erkenntnis, „dass Windows ein System ist, das nicht besonders resistent gegenüber Außeneinwirkungen ist. Außerdem ruft seine kalifornische Herkunft kein Vertrauen hervor“, wie Militärexperte Viktor Murachowski gegenüber „RIA Novosti“ erklärte („Sputnik“, 9.1.2018).

In „ein Linux-System mit Hilfe von irgendwelchen Außenanlagen einzudringen“, führt Murachowski fort, „fast unmöglich“.

Zwar nutzen die Russen Linux bereits mindestens seit 2010, aber künftig nur noch und zwar „auf allen Computern sowie auf Diensthandys und Tabletts“, wie in „Sputnik“ mitgeteilt wird.

Den Deutschen, die weiter auf Windows aus den USA setzen, scheint Sicherheit weniger wichtig oder ganz egal zu sein. Vermutich lassen sie auch die Fenster offen, wenn sie nicht zuhause sind.

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