Nissan X-Trail mit agilem Otto – Benziner-Version ist aber nur mit Frontantrieb und Handschalter lieferbar

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© Nissan
Berlin, Deutschland (Weltexpress). Zu einem der Bestseller unter den Geländewagen hat sich in den vergangenen Jahren der Nissan X-Trail entwickelt. Seit 2001 auf dem Markt, trat er 2014 in einer interessanten Neuauflage an. Die neue Generation entspricht nun eher dem veränderten Käufergeschmack: Gefälligere Crossover sind heute mehr denn je gefragt.

Der Neue punktet zudem mit einer intelligenten wie flexiblen Innenraumgestaltung: Seine Fondsitze sind leicht erhöht angeordnet, so dass auch dort die Passagiere eine gute Übersicht haben. Die Rücksitze sind bis zu 26 Zentimeter verschiebbar, und zwei Sitze für die Reihe drei machen den X-Trail zum Siebensitzer. Diese beiden Sitze sind wegklappbar.
Gegenüber dem Vorgänger hat er einen um 70 Liter auf 550 Liter vergrößerten Gepäckraum. Und er ist mit einem doppelten Ladeboden im Gepäckraum ausgestattet, der diesen im Handumdrehen in ein oberes und ein unteres Gepäckabteil verwandelt. In der höchsten Position trägt der Ladeboden bis zu zehn Kilogramm, in der untersten bis 75 Kilogramm Gepäck.
Edel und gut verarbeitet präsentiert sich der Innenraum des neuen X-Trail. Serienmäßig an Bord sind Parksensoren vorn und hinten, der Notbrems- und der Spurhalteassistent sowie die Verkehrszeichenerkennung. Darüber hinaus sind gegen Aufpreis auch der Totwinkelwarner, die Bewegungs- und Müdigkeits-Erkennung sowie der Fernlicht- und der Einparkassistent lieferbar.
Zudem ist der X-Trail mit der neuesten Generation des Navigations- und Infotainment-Systems Nissan Connect ausgestattet, das sich mit dem Smartphone des Fahrers verbinden lässt und verschiedene Internet-Funktionen im Auto anbietet. Über den sieben Zoll großen Farb-Touchscreen lassen sich viele Apps aufrufen.
Front- oder Allradantrieb stehen wie bisher zur Wahl. Die 4í—4-Version ist mit dem Allradsystem „All Mode 4x4i“ ausgestattet. Damit hat der Fahrer die Wahl zwischen Frontantrieb „2WD“, „Auto Mode“ und „Lock-Mode“ – einer starren 50:50-Verteilung für Fahrten in anspruchsvollem Gelände.
Als Antrieb wurde zunächst nur der neue 1,6-Liter-Turbodiesel mit einer Leistung von 96 kW/130 PS, einem maximalen Drehmoment von 320 Nm und einem Normverbrauch von 4,9 Litern Kraftstoff je 100 Kilometer angeboten. Nun steht als Alternative auch ein Ottomotor zur Wahl – der 120 kW/163 PS starke 1,6-Liter-DIG-T, der auf 100 Kilometern 6,2 Liter Kraftstoff verbrauchen soll.
Der Motor mit seinem maximalen Drehmoment von 240 Nm, das ab 2000 U/min zur Verfügung steht, nimmt zügig Fahrt auf und schafft eine Spitze von 200 km/h, die der X-Trail auch ohne zu murren erreichen kann. Leise und kultiviert arbeitet das Triebwerk, leicht und präzise der Handschalter. Mit diesem Motor wird nun das Basismodell des X-Trail ausgestattet, das ab 24 750 Euro zu haben ist.
Generell werden in Kombination mit dem Turbobenziner weder Automatik noch Allradantrieb angeboten. Das ist keine technische Frage, sondern eine des Marketing: Es wird erwartet, dass 85 Prozent der X-Trail-Kunden den Dieselantrieb mit seinem noch höheren Drehmoment und dem noch niedrigeren Verbrauch bevorzugen, und der ist dann auch mit Automatik und Allradantrieb kombinierbar.
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