Nicht mehr erste Liga – In Hamburg ist jetzt alles zweitklassig, auch der HSV oder Butter bei die Fische

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Fischköppe
Fischköppe. Quelle: Pixabay

Hamburg, Deutschland (Weltexpress). In Hamburg sagt man Tschüss, das heißt auf Wiedersehen. Die meisten sagen dem Hamburger SV Tschüss, in der Hafenstadt an der Elbe auf jeden Fall und an der Weser sowieso, obwohl man den HSV allein schon wegen der echt energiegeladenen Nordderbys zwischen den großen Hansestädten gerne Wiedersehen würde.

Doch daraus wird nichts, denn die Mannschaft steigt ab, leider nicht die Manager. Dabei stinkt der Fisch auch an der Nordseeküste und den Flüssen, die in die Nordsee münden, vom Kopfe her. Wer das nicht mehr weiß, weil er nur Fast-Food-Fisch frisst, der muss mal Uwe Seeler fragen. Heide Kabel, die mehr schnackte als der Klabautermann, kann man ja nicht mehr fragen, denn die Frau schwimmt schon im Fisch-Himmel.

Der HSV ist jetzt in der Hölle für Erstligisten: in der zweiten Liga. Trotz eines 2:1 (1:1) gegen Borussia Mönchengladbach am letzten Spieltag der ersten Liga der Männerußballer muss das letzte deutsche Fußball-Unternehmen, das bisher immer erstklassig gewesen war, in der kommenden Saison in der zweithöchsten Spielklasse der Bundesrepublik Deutschland antreten Zeitgleich siegte der VfL Wolfsburg nämlich 4:1 (1:1) gegen den 1. FC Köln und verteidigte den 16. Platz, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen berechtigt. Dem HSV blieb am Ende einer weiteren miesen Saison nur der 17. Platz. Die Mannschaft steigt ab wie Köln Elf.

Die meisten Beobachter sehen den HSV nur eine Saison in Liga zwei. Otto Waalkes via Twitter witzelte: „Schaaade HSV. Heut bin ich noch traurich aber morgen spiel ich schon in Aurich.“ Immerhin sieht HSV-Vorstand Frank Wettstein die Mannschaft wieder erstklassig. „Wir sind voll handlungsfähig und arbeiten ab jetzt intensiv an dem klaren Ziel, bestmöglich vorbereitet in die nächste Saison zu gehen und den direkten Wiederaufstieg zu realisieren.“

In der 2. Liga gibt es viele, die aufsteigen wollen: Bochum und Bielefeld, aber auch Berlin und demnächst bestimmt Köln, auch Ingolstadt und Duisburg träumen von der 1. Liga.

So viel steht fest: Der HSV wird die Mühen der Ebene kennenlernen und zwar eine Liga tiefer, aber erneuern wird er sich wohl nicht. Dabei wäre mal wieder Zeit für Butter bei die Fische.

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