Nach Augsburg ist vor Schwenningen – Berliner Eisbären verlieren 2:3 gegen Augsburger Panther

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Uwe Krupp
Uwe Krupp, Trainer der Berliner Eisbären. © 2017, Foto: Joachim Lenz

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Wenn es nicht läuft, dann läuft es nicht. Und rund läuft es längst nicht bei den Berliner Eisbären. Die hatten Mittwochnacht als Tabellendritter der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Augsburger Panther zu Gast und vergeigten 2:3 (0:0, 1:1; 1:2).

Im 200. Spiel von Eisbären-Trainer Uwe Krupp hätten die Berliner aus eigener Kraft an den Ice Tigers aus Nürnberg, die in Bremerhaven mit 3:6 untergingen, vorbei auf den zweiten Platz rücken können, der zur Teilnahme an der CHL berechtigt. Dafür reichte die Kraft aber nicht, wie 10.329 Zuschauern beobachten konnten. Die Panther wollten offensichtlich den Sieg mehr, um noch in die Pre-Playoffs zu schaffen. Die Muskeln der Panther waren fit und sie zeigten sich auch mental stark.

Für die Gäste trafen in einer niveauarmen Begegnung Thomas Holzmann (30.), Samuel Jordan (41.) und Jaroslav Hafenrichter (53.), für die Hauptstädter Louis-Marc Aubry (35.) und Mark Olver (46.).

Augsburg steht nach 48 Spielen mit 63 Punkten auf dem elften Rang der DEL-Tabelle, gefolgt von der Düsseldorfer EG, die nach 48 Spielen ebenfalls auf 63 Punkte kommt. Die Adler Mannheim verloren bereits am Dienstag gegen München, bleiben nach 48 Spielen mit 67 Punkten aber noch vor Augsburg.

Morgen spielen die Eisbären bei den Wild Wings in Schwenningen. Die Berliner müssen dabei auf Blake Parlett verzichten, der sich laut Berliner Eishockey-Unternehmen „im gestrigen Spiel beim Blocken eines Schusses eine Fingerfraktur“ erlitt. Der Verteidiger könnten rund sechs Wochen ausfallen. Ferner würde sich Florian Busch im Aufbautraining befinden und „Daniel Fischbuch wieder ins Team und Constantin Braun in die Verteidigung“ rücken.

Die Eisbären bleiben nach der Niederlage gegen Augsburg weiter Dritter. Und auch nach einer Niederlage in Schwenningen wird sich daran nichts ändern. Die Messen für die Playoffs scheinen für Berlin aber in beide Richtungen gelesen.

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