Mögliche Geldwäsche durch Bänker der Deutschen Bank in Russland – Die New Yorker Finanzaufsicht DFS und das US-Justizministerium ermitteln

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Moskau, Russland (Weltexpress). Die US-amerikanische Finanzaufsicht hat Ermittlungen zu mehreren Geldgeschäften im Wert von einigen Milliarden US-Dollar unter die Lupe genommen, die die Deutsche Bank 2015 im Auftrag russischer Kunden getätigt hatte, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg und beruft sich auf "eingeweihte Kreise".

Wieder einmal scheint es so, als würden aus Bänkern der Deutschen Bank Bänkster. Der Verdacht scheint sich zu bestätigen. Aus Frankfurt am Main liest man in einer alten Pressemitteilung der Deutschen Bank, dass interne Ermittlungen laufen würden und Disziplinarmaßnahmen eingeleitet worden seien. Nachdem Mitte Juli 2015 die New Yorker Finanzaufsicht DFS ermittelte, leitete nun das US-Justizministerium ein strafrechtliches Untersuchungsverfahren ein, so Bloomberg weiter.

Die Ermittlungen des US-Justizministeriums konzentrieren sich auf „Geschäfte, die russischen Kunden die Möglichkeit bieten konnten, ihre Geldmittel ohne die erforderliche Benachrichtigung der Behörden aus Russland zu transferieren“. Kurzum: Der Verdacht der Geldwäsche durch Bänker der Deutschen Bank in Moskau steht im Raum. Rubel sollen in Dollar getauscht und Sanktionen umgangen worden sein. Die Rede sei laut Bloomberg von sechs Milliarden Dollar. Untersucht werde die Zeit von 2011 bis Anfang 2015.

"Ende Mai hatte Anke Feil von der Pressestelle des Geldinstituts mitgeteilt, der Deutsche Bank liegen Informationen vor, wonach über die Moskauer Vertretung Geldwäsche-Operationen gelaufen seien. Kurz danach wurden mehrere Mitarbeiter der Moskauer Vertretung suspendiert", teilt Sputnik Deutschland (04.08.2015) mit.

Laut Spiegel-Online (04.08.2015) wolle sich die Deutsche Bank "zu dem neuen Bericht nicht äußern".

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