Libyen-Krieg: Rund 50.000 Tote sollen es bis dato sein

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Berlin (Weltexpress) - Seit Beginn des Volksaufstandes gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi Anfang Februar dieses Jahres sind in Libyen bislang rund 50 000 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Sprecher des Nationalen Übergangsrates Libyens, Oberst Hisham Buhagiar, am Dienstag Journalisten mit. Rebellenkommandeur Abu Hadscher erklärte gegenüber CNN, daß diese Zahl aufgrund eigener Erhebungen und Informationen des Roten Kreuzes und anderer Organisationen zustande kommt. Unter den Toten sollen sowohl Soldaten, Kämpfer wie auch Zivilisten sein. Zuvor hatten die Aufständischen von etwa 20 000 Toten gesprochen.

RIA Novosti zitiert Buhagiar mit den Woren: "Wir haben rund 28 000 Häftlinge aus Gefängnissen befreit." Damit nicht weiterhin möglicherweise auch die falschen Insassen befreit werden, Kritiker sprechen davon, daß auch Kämpfer der Al Qaida in den Gefängnissen sitzen würden, drängen die Allierten der NATO auf eine offizielle Mission am Boden.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wünscht ebenfalls ein „schnelles und entschiedenes Handeln“. Frankreichs Außenminiter Alain Juppé setzt auf eine Beobachtermission, an der sich auch die Deutschen beteiligen sollen.

Der Übergangsrat in Bengasi steht dem Wunsch der Westmächte jedoch im Wege. Waffen und Waren, Geld und gute Worte Ja, Bodentruppen sind auch bei den Gegnern von Gaddafi unerwünscht.

Mit Material von dpa und RIA Novosti

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