Hyundai surft weiter auf der SUV-Welle – Mit dem Kona runden die Südkoreaner ihre SUV-Palette nach unten ab

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Hyundai Kona
Hyundai Kona © Hyundai

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Viele Automobilhersteller sind inzwischen schon sehr ordentlich aufgestellt im Hinblick auf ihre SUV-Angebote. Vor allem die kleinen und kompakten Modelle in diesem Segment sind immer gefragter. Auch Hyundai surft bereits erfolgreich auf der SUV-Welle und legt jetzt nach: Der Kona kommt – zu Preisen ab 17 500 Euro.

Nicht zuletzt fallen vor allem die kleinen und kompakten SUV’s durch ein besonders extravagantes Design auf. So auch der neue farbenfrohe, 4,16 Meter kurze Hyundai Kona. Im Vergleich zu einigen seiner Mitbewerber wirkt er mit kraftvoller Front und Kaskadengrill, einer Kunststoffbeplankung rundum, schwarz betonten Radhäusern über bis zu 18 Zoll großen Reifen und der silberfarbenen Unterfahrschutz-Blende am Heck robuster – eher wie ein kleiner Offroader. Tatsächlich kann er auch mit Allradantrieb bestellt werden und soll damit auch ganz gut im nicht allzu schweren Gelände zurechtkommen.

Auf neuer Plattform

Hyundai Kona
Hyundai Kona © Hyundai

Das Fahrzeug mit seinen kurzen Überhängen ist auf einer eigenständigen neuen Plattform aufgebaut. Dank eines Radstandes von 2,60 Metern bietet der 1,56 Meter hohe Fünfsitzer reichlich Platz im Innenraum. Ist er voll besetzt, fasst der Gepäckraum 361 Liter. Werden die Fondplätze nicht benötigt und die Rückbank-Lehnen umgeklappt, lässt sich das Ladevolumen auf bis 1143 Liter erhöhen. Der Gepäckraum ist bequem durch die große Heckklappe zu beladen.

Für den Kona stehen die fünf Ausstattungslinien Pure, Select, Trend, Style und Premium zur Wahl. Bereits die Basislinie wird mit Spurhalte- und Aufmerksamkeitsassistent, Bergabfahr- und Berganfahrassistent sowie dem Lichtsensor geliefert. Ab der Ausstattungslinie Select ist der autonome Notbremsassistent inklusive Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung serienmäßig an Bord. In der Premium-Linie kommen der Totwinkel-Assistent und der Querverkehr-Warner hinten sowie Voll-LED-Scheinwerfer mit Abbiegelicht und Fernlichtassistent zum Einsatz.

Voll vernetzt

Hyundai Kona
Hyundai Kona © Hyundai

Erstmals bietet Hyundai mit dem Kona ein Volumenmodell mit Head-up-Display an. Und auch in punkto Konnektivität ist der Kona auf dem neuesten Stand: Das System „Display Audio“ unterstützt Android Auto und Apple CarPlay und kann damit Smartphones einbinden. Die Multimedia-Einheit wird über einen Sieben-Zoll-Touchscreen bedient, verfügt über Bluetooth zum Musikstreaming und Telefonieren via Freisprecheinrichtung und überträgt außerdem die Bilder der integrierten Rückfahrkamera. Eine Ablagefläche mit einer Funktion für induktives Laden sorgt kabellos für die Stromversorgung des Smartphones.

Für den Vortrieb sorgen zunächst zwei Motoren. Hyundai geht davon aus, dass der 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 88 kW/120 PS, der nur mit Frontantrieb kombinierbar ist, in Deutschland mit einem Verkaufsanteil von 70 Prozent der Bestseller sein wird. Agiler und komfortabler unterwegs ist man natürlich mit dem 130 kW/177 PS starken 1,6-Liter-Turbobenziner, der nur mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe zu haben ist. Im kommenden Jahr werden ein neu entwickelter Dieselmotor sowie eine Version mit Elektroantrieb nachgeschoben. Der Elektro-Kona soll über eine Reichweite von bis zu 390 Kilometern verfügen.

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