Handball-EM in Kroatien: Unangenehmes Aus für den DHB – Die Hoffnungen der Handballer aus Deutschland liegen unter Sand begraben

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Handball.
Ein Handball in Schwarz, Rot und Gold liegt im Sand. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Das war`s. Die Männerhandballer der Bundesrepublik Deutschland treten die Rückreise aus Kroatien an. Die Endauflage des Finals zwischen Spandien und der BRD am Mittwoch war anfangs noch umkämpft. Die Handballer des DHB gingen mit 5:3 in Führung, doch dann holten die Spanier auf und überholten die Deutschen. Nach 30 Minuten stand es 14:13 für den Vize-Europameister.

Zum 15:15-Ausgleich schaffte es die DHB-Auswahl noch, doch dann war Schluss mit Lustig. Ein Dutzend Minuten ballerte niemand das Leder ins gegnerische Tor. Blamabel. Die Spanier zogen auf 15:23 davon und schaukelten den Sieg mit leichter Hand zum 31:27-Endstand locker nach Hause.

Am Freiag hingegen konnten die DHB-Truppe kanpp mit 22:19 gegen Tschechien gewinnen. Am Sonntag verloren die Deutschen 25:26 gegen Dänemark. Gegen Mazedonien, im Gegensatz zu Dänemark nicht gerade eine Macht unt Titelanwärter im Welthandball, spielte die Mannschaft von Christian Prokop 25:25 (12:11). Auch gegen schlappe Slowenien reichte es nur zu einem Unentschied. Das 25:25 fiel quasi in der Nachspielzeit per Siebenmeter.

Das Achtelfinal-Aus bei der Weltmeisterschaft vor einem Jahr in Katar gegen die Söldner-Truppe des Gastgebers war das Ergebnis eines schlechten Spiels. Bei der Europameisterschaft in Kroatien zeigten die Deutschen jedoch Probleme in Abwehr und Angriff. Und diese Probleme zogen sich durch alle Spiele.

Weder scheint das Gefüge in der Mannschaft zu stimmen noch das Verhältnis von Spielern und Trainern.

Ausgeschieden ist auch der Gastgeber nach einer Niederlage gegen Frankreich. Der Weltmeister gewann 27:30 (13:19). Die Kroaten dürfen immerhin am Freitag um den fünften Platz gegen Tschechien spielen. Am Freitag stehen auch die beiden Halbfinalspiele Frankreich gegen Spanien und Dänemark gegen Schweden an.

Zwar geht die Handball-EM 2018 in Kroatien ohne einige Zugpferde weiter, aber der Weltmeister ist noch dabei.

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