Fußballer des Jahres Toni Kroos oder Der VDS, ein Haufen von Anpassern und Aftergängern ohne Sinn und Verstand?

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Füße und ein Ball aus Leder. Fußball.
Fußball im wahrsten Sinne des Wortes. Quelle: Pixabay, gemeinfrei, CC0 Public Domain, Download 2017-01-21

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass der Verband der Sportjournalisten (VDS) der Bundesrepublik Deutschland (BRD) ein Haufen von Anpassern und Aftergängern ohne Sinn und Verstand ist, die dann die Klappe nicht halten können, wenn Reden Silber und Schweigen Gold ist, und vice versa den Mund aufmachen, wenn Aufklärung und Anstand es verbieten, das kann jede Frau und jeder Mann mit mangelhaftem Fußballverstand kapieren, der den Beitrag von Clemens Gerlach mit der Überschrift „Philipp Lahm setzt sich durch“ vom 23. Juli 2017 auf der VDS-Webseite liest, Erfolge von Misserfolgen zu unterscheiden und diese zusammenzuzählen weiß, das ist doch klar. Oder etwa nicht?

Volle Fehlentscheidung oder Sag zum Abschied laut Fußballer des Jahres

Siege von Niederlagen zu unterscheiden und Erfolge zu addieren, das sollte nicht allzu schwer sein. Mitglieder der VDS zählen offensichtlich anders oder für sie scheinen Verlierer mehr zu zählen. Nicht anders ist es zu erklären, dass 242 Stimmen von „insgesamt 885 im VDS organisierte Sportjournalisten“, die an der Wahl zum Fußballer des Jahres (FDJ) teilnahmen, für Lahm stimmten. Sie stimmen für einen Fußballer, der sich nach der gerade vergangenen Saison von der FC Bayern München AG trennte, mit dem er in diesem Jahr gegen Real Madrid gleich zweimal verlor und somit bereits im Viertelfinale der Champions League (CL) scheiterte, und der sich von seiner Profilaufbahn als Fußballer verabschiedete.

Toni Kroos oder Der wahre Fußballer des Jahres

Nicht Lahm setzte sich durch, sondern die Dummheit und Dreistigkeit von über 600 VDS-Mitglieder bei der 58. vom Treter – Neudeutsch: „Kicker“ – unter den VDS-Mitgliedern durchgeführten Wahl zum FDJ der BRD. Wenn schon der Erfolgreichste bestimmt werden soll, kann das keiner außer Felix Kroos sein, der nicht nur wie Lahm Meister in einem Verband wurde, sondern Meister aller in der Union of European Football Associations (UEFA) versammelten Verbände. Kroos gewann als Schlüsselspieler nicht nur die spanische Meisterschaft, er holte auch als solcher den CL-Pokal der UEFA.

Kroos, amtierender Fußball-Weltmeister und Stammspieler der A-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) holte mit den Königlichen aus Madrid als erster Berufsfußballer zum dritten Mal die Königsklasse. Mehr Erfolg geht nicht.

Der 27-jährige Kroos überholte damit altgediente „Legionäre“ und DFB-Spieler wie Rudi Völler, Bodo Illgner, Dietmar Hamann, Sami Khedira und Marc-André ter Stegen sowie Karl-Heinz Schnellinger und Horst Blankenburg, der allerdings von Hans Weisweiler nie in die Nationalmannschaft berufen wurde, weil er an Franz Beckenbauer nicht vorbeikam. Sie alle holten wie Kroos europäische Top-Titel mit Mannschaften im europäischen Ausland. Lahm kam abgesehen von einem Abstecher nach Stuttgart nie aus München raus.

Und Kroos kam nur auf 192 Stimmen. Das sagt mehr über den VDS als über den Madrilenen als Fußballer.

Großes Gewinnspiel oder Klopapier für Ja-Sager

Entscheiden Sie. Stimmen Sie ab. Ist der VDS ein Haufen von Anpassern und Aftergängern ohne Sinn und Verstand? Antworten Sie bitte bis zum 31. Juli 2017 an sport-redaktion@weltexpress.info mit ja oder nein. Unter den Ja-Sagern verlosen wir ein Rolle Klopapier. Der Rechtsweg bei diesem, unserem großen Gewinnspiel ist ausgeschlossen.

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