Frontalangriff der USA auf die BRD – Aufmarsch der Autobauer im Handelskrieg

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Autos ohne Ende.
Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass sich die Eigentümer deutscher Autobauer nicht nur Gedanken machen, sondern Geräusche von sich geben, und das auf beachtliche Weise, das ist Deutschland auf, Deutschland ab zu beobachten. Die Herren der Automobilindustrie der Bundesrepublik Deutschland (BRD) heulen wie getroffene Hunde.

Doch die Schützen aus den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) hätten sowohl die hiesigen Einzelkapitale als auch der Staat des Kapitals lange vorher sehen können, denn die Einschusslöcher kamen naher. Der Frontalangriff der USA auf die BRD ist nicht mehr nur ein (Plan-)Spiel am Potomac

An der Spree zeichnet sich die Merkel-Regierung alldieweil schlimmer noch als die Kohl-Regierung durchs Aussitzen und also durchs Unterlassen aus. Dass sich deutsche Kapitalisten immer noch eine solche Kanzlerin bieten lassen und nur einige wenig Geld aus der Portokasse in die AfD oder andere Alternative stecken, das wundert wirklich.

Die Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD lässt hingegen aus Angst vor und Abhängigkeit von den USA die Hände von Alternativen, auch wenn sie die von Putin und Xi hält.

Zwar reist Merkel, und die wirklich wichtigen Besuche im Ausland übernimmt die Chefin in Berlin selbst, darunter die nach Russland und China, während Heiko Maas in den USA antanzen darf, doch am Ende wird es heißen: außer Spesen nix gewesen.

In den USA wird weiter an Handelsbarrieren mit Argumenten gebaut, die Autobauer aus Deutschland schon jetzt treffen.

„Aspekte der nationalen Sicherheit als Begründung anzuführen, ist konstruiert und an den Haaren herbeigezogen“, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer. „Wir müssen das schon fast als Provokation werten.“

Was soll das anderes sein als eine weitere Herausforderung aus Washington, wo der dortige Staat des Kapitals alles für die Seinen tut. Für wen sonst? Für die Vasallen etwas?

Mittlerweile wird auch Merkel mitbekommen haben – und zu lange hat das gedauert – das US-Präsident Donald Trump und sein aktueller US-Handelsminister Wilbur Ross auf Handelskrieg gebürstet sind. „America First“. Immerhin macht Trump, was er sagt.

Das die „Investitionen und Jobs, die deutsche Hersteller in den USA schaffen“, wie Schweitzer als Ausdruck seiner Armseligkeit anmerkt, „in Washington vollkommen außer Acht gelassen“ würden, das ist wohl wahr. Vielleicht sollten sich Schweitzer und die Deutschen diese Frage stelle: Seit wann ist der US-amerikanischer Staat der der Lohnarbeiter?

Höhere Einfuhrzölle werden kommen, da muss man kein Prophet sein. Die Höhe allerdings wird vom Entgegenkommen aus dem Vasallenstaat abhängen. Wenn der Aftergang der Deutschen weit genug geht, dann winkt sogar Aufschub.

Und was als „Mehrbelastungen in Milliardenhöhe“ beklagt wird, das bedeutet für die Eigentümer in diesem Deutschland schlicht Profitminimierung.

Weil es aber um Profitmaximierung geht, saßen neben Merkel als Kanzlerin deutscher Kapitalisten Autobauer an Bord des Fliegers nach Peking. Doch sich bei Li und Xi und anderen in den Rachen des Drachen zu schmeißen bedeutet, das Chinesen über beispielsweise Autobauer wie Geely, darüber werden zur Zeit zehn Prozent Eigentumsanteile an der Daimler AG gehalten, noch mehr vom BRD-Kuchen kriegen.

Wenn stimmt, was im „Wall Street Journal“ steht, nämlich dass die Trump-Regierung einen Aufschlag von 25 Prozent auf die Einfuhr von Autos aus der BRD will, dann wird das auch in Peking gelesen.

Merkel-Deutschland wird, wenn das so weiter geht, zwischen den Mahlsteinen Trump-USA und Xi-China zerrieben wie Max und Moritz.

Aus diesem Desaster auszusteigen, dazu ist Merkel weder Willens noch in der Lage, denn die Alternative zu Trump und Xi heißt Putin.

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