Familiennachzug – Wie viele wollen kommen?

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Flüchtlinge in Mytilini auf Lesbos im Juni 2015.
Massen an Flüchtlingen in Mytilini auf Lesbos im Juni 2015. © 2015, Foto: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Kommt es wieder knüppeldick oder bleibt der Ansturm aus? Ist das Gerede von Hunderttausenden Hetze und sind Zehntausende eine Lapalie?

Fakt ist, dass der 1. August 2018 für Einwanderer mit eingeschränktem Schutzstatus ein wichtiges Datum ist, denn danach dürfen sie wieder Familienangehörige in die Bundesrepublik Deutschland (BRD) holen.

Dafür würden den Botschaften in der Türkei, Jordanien, Libanon, Syrien, Iran und Irak aktuell 28.000 Terminwünsche von angehenden Auswanderer vorliegen.

Die Merkel-Regierung aus CDU, CSU und SPD einigte sich kürzlich darauf, monatlich 1.000 Menschen unter den Stichwort „subsidiär“ einwandern zu lassen. Darunter versteht man diejenigen, die weder nach dem Asylgesetz noch nach der Genfer Flüchtlingskonvention einen Schutzstatus bekommen würden. Im Grunde haben sie also kein Recht auf Einwanderung.

Nun, diese Leute werden wohl weniger in dieses Land einwandern als vielmehr einfliegen. Sie fliegen in die BRD, wie viele der angeblichen Flüchtlinge in der BRD auf Urlaub nach Hause fliegen.

Wer es also einmal illegal in die BRD geschafft hat, der darf Familie nachholen. Minderjährige, die von ihren Eltern auf die lange Reise in die BRD geschickt wurden, dürfen diese Rabeneltern nachholen. Die Männer, die kurz vor der Auswanderung eine Frau heirateten, sie dürfen diese nachholen. Im Grunde genommen ist das alles ein schlechter Scherz, aber die Merkel-Regierung will es so.

Die antideutsche Linke sieht „die aktuellen Zahlen zum Familiennachzug“ aus dem Auswärtigen Amt ebenfalls als Witz und wenig. 28.000 Menschen, die in deutschen Botschaften einen Termin vereinbarten, um dort ihren Familiennachzug zu beantragen“ seinen wenig und laut Ulla Jelpke (Die Linke) keine „Überlastung für Deutschland“.

Zu den Zahlen aus dem Auswärtigen Amt gesellen sich Schätzungen wie die des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, dessen Mitarbeiter von einer Gesamtzahl von maximal 50.000 bis 60.000 Antragstellern ausgehen. Andere, die mehr oder weniger als Experten gehandelt werden, tippen höher. Die Frage bleibt: Kommen in den nächsten Jahren Hunderttausende oder Zehntausende?

Wieviel auch immer, hält Ulla Jelpke in einer Pressemitteilung vom 17.7.2018 fest, „ihren Nachzug zu verhindern“ sei „eine schier unerträgliche Belastung der Betroffenen“. Von einer Belastung der Bevölkerung der BRD schweigt Jelpke.

Sie schreibt von in die BRD Einreisewilligen, die „schon über zwei Jahre auf die Antragstellung“ warten würden. Kein Wort von dieser antideutschen Linken über Bewohnern der BRD, die schon über zwei Jahre von einer Belastung sprechen.

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