Eine Powerpoint-Präsentation aus London oder Die Lügen der Regierung Ihrer Majestät – Theresa Bond und die langen Nasen an der Themse

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Eine Slideshow aus London.
Ein Dokument der Premierministerin Theresa May der Regierung Ihrer Majestät mit Lügen. Quelle: RT.

Berlin, Deutschland; London, UK (Weltexpress). Die Nasen von Theresa Bond, bekannt auch als Theresa May, B.J., das steht vor allem im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland (UK) für Boris Johnson, und anderen Untertanen von Elisabeth II. werden immer länger. Dabei dreht sich die Polit-Posse made in UK, die sie angerührt haben und aus der sie ihren Rüssel Richtung Russland richten, um ihn zu rümpfen, nicht um die Abenteuer des hölzernen Hampelmannes Pinocchio, sondern um den einstigen russischen Agenten der GRU, Sergei Wiktorowitsch Skripal, der zum britischen MI6 überlief.

Die Powerpoint-Präsentation der HM Government

Im Weltnetz tauchen immer mehr Belege der Lügen der Regierung Ihrer Majestät (im Original: Her Majesty’s Government, kurz: HM Government) auf.

Theresa von der Themse mimt weiter Victor von Hase, der für seinen Spruch „mein Name ist Hase …, ich weiß von nichts“ berühmt wurde. Der Öffentlichkeit wurden bisher jegliche Beweise eine Beteiligung der Regierung der Russischen Föderation aus London verweigert.

Die russischsprachigen Zeitung „Kommersant“ aber veröffentlichte eine Slideshow mit Material vom 22. März 2018, die Theresa May ihren mehr oder weniger Verbündeten kurz vor der Ausweisung russischer Diplomaten als angebliche Beweise für die Schuld der Russen aufgetischt haben soll. Hochrangige EU-Diplomaten sollen aus London eine aus sechs Folien bestehende Powerpoint-Präsentation bekommen haben, die im Kriminalfall Skripal dem Kreml in Moskau und also Wladimir Putin die Schuld zuweisen soll.

Hier der Hpyerlink zur geleakten Powerpoint-Präsentation aus London: https://www.kommersant.ru/docs/2018/UK_Briefing.pdf

Selbst vor jedem Dorfpolizisten in Deutschland und Richter eines Amtsgerichts im letzten Winkel der Berliner Republik würde diese Beweisführung auf schallendes Gelächter stoßen.

In der Hautstadt an der Spree hingegen hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scheinbar viel davon. In der Hauptstadt an der Donau wollte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) von Mays Märchenstunde nichts wissen.

Diese dünne Suppe löffelte nur die aus Christ- und Sozialdemokraten bestehende Bundesregierung in Berlin aus.

Russen raus

Die von CDU, CSU und SPD gebildete Merkel-Regierung in Berlin folgte der Beweisführung aus London a la Slideshow, die nun zu den Lügen aus London zählen, und wies vier russische Diplomaten aus.

London führt die Russen-raus-Rallye mit 23 Ausweisungen innerhalb der EU, zu der sie nicht mehr gehören wollen, an.

Auf die BRD folgten Polen und Frankreich mit jeweils vier Ausweisungen. Je drei Ausweisungen gab es in Tschechien und Litauen, zwei in Italien, Dänemark, Niederlande und Spanien. Je ein Botschafter der Russischen Föderation wurde in Lettland, Finnland, Estland, Rumänien, Schweden, Kroatien und Ungarn ausgewiesen.

Insgesamt forderten mittlerweile 26 Staaten und die NATO über 100 russische Diplomaten zur Ausreise auf. Diese Staaten würden es laut „ARD-Tagesschau“ (27.3.2018) zumindest „für sehr wahrscheinlich“ halten, „dass Moskau hinter der Giftattacke auf den früheren Doppelagenten Skripal in Großbritannien steckt“.

Beim Ausweisen führt die USA mit 60, gefolgt von der Ukraine mit 13 Ausweisungen. Kanada ist mit vier Ausweisungen dabei. Auch Australien macht mit und weist zwei Russen aus. Norwegen macht es wie Albanien und Mazedonien und schickt einen Russen raus.

Beim von Theresa Bond angestifteten Aftergang machten die EU-Staaten Belgien, Bulgarien, Griechenland, Irland, Luxemburg, Malta, Portugal, Zypern, Slowakei, Slowenien und Österreich nicht mit. Insgesamt beteiligten sich 160 Staaten nicht beim Russen-raus-Spektakel.

Die dummen Deutschen

Zurück zu den dummen Deutschen der BRD. Sie sind mittlerweile sogar vom britischen Porton-Down-Labor blamiert worden, das kürzlich feststellte, dass es sich bei dem Gift, das beim Attentat auf Skripal verwendet worden sein soll, auch um „einen sehr ähnlichen Kampfstoff“ gehandelt haben könnte und nicht um den vermeintlichen Kampfstoff der Novichok-Klasse. In „Spiegel-Online“ (28.3.2018) stellt Christina Hebel zum Nervengift fest: „Die Ergebnisse der Analysen der unabhängigen OPCW-Experten werden aber erst in einigen Wochen vorliegen.“ Aufgrund welcher Ergebnisse handelte die Merkel-Regierung, wenn noch nicht einmal die OPCW Bescheid weiß und das militärische Forschungslabor von Porton Down bei Salisbury mehr Fragen als Antworten offenbart?

Auch im Auswärtigen Amt keine Ahnung im Einzelnen

Je mehr über den UK-Kriminalfall bekannt wird, umso unwissender zeigt sich das Auswärtige Amt (AA) in Berlin. AA-Sprecher Rainer Breul erklärte, dass das, was der High Court of Justice in London en detail gesagt habe, „im Einzelnen nicht bekannt“ sei. Mit anderen Worten: In Berlin glaubten CDU, CSU und SPD der Powerpoint-Präsentation von der Themse, den Lügen aus London.

Das AA verweist nach wie vor auf die Außenministerien London und Washington. In der Hauptstadt der USA erklärte die Sprecherin der US-Außenministerium Heather Nauert: „Wir wissen, dass Russland für diesen Angriff verantwortlich ist. Das ist etwas, das nicht in Frage steht.“

Offensichtlich wissen auch die USA nichts. Nauert gab zu: „Wenn das Vereinigte Königreich uns sagt, dass es Beweise hat und dass es weiß, dass Russland verantwortlich war, dann haben wir allen Grund, es zu glauben.“ Das ist erneut ein Offenbarungseid par excellence dieser politischen Nullnummer vom Potomac.

Zu befürchten steht, dass es an der Themse allen Behauptungen zum Trotz keine Beweise gibt und sich Berlin im Gegensatz zu Wien in Vasallentreue erneut im Aftergang übt. Dieses Mal ist es der After des US-amerikanischen Pudels.

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