Die Basketballer des FC Bayern München stehen nach Sieg gegen Alba Berlin vor der Meisterschaft

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Ein Müllwagen des Berliner Garbage Teams parkt vor der Spreehalle zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof.
Ein Müllwagen des Berliner Garbage-Teams parkt vor der Spreehalle zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof. © 2018, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

München, Deutschland (Weltexpress). Am Sonntagabend besiegten die Basketballer des FC Bayern München die Albatrosse aus Berlin in der Rudi-Sedlmayer-Halle mit 72:66 (46:29). In der Drei-gewinnt-Serie führt die Mannschaft von der Isar jetzt 2:1-Führung.

Was fehlt ist nur noch ein Auswärtssieg am Mittwoch in der hohen Mehrzweckhalle an der Spree. Die Berliner hingegen stehen mit dem Rücken zur Wand. Nur noch Siege und zwar zwei bringen den ersehnten Titel. Doch bereits im vergangenen Heimspiel gegen die Gäste aus München hatte Alba nicht den Hauch einer Chance.

Auch in München legten die Hausherren los wie die Feuerwehr. Das erste Viertel wurde mit 25:16 gewonnen und das zweite mit 21:13. Anschließend verwaltete der Sieger der Hauptrunde gegen den zweiten der Hauptrunde das Spiel, sodass die Albatrossen noch einmal rankamen. Sie gewann das dritte Viertel mit 19:15:19 und das vierte mit 18:11.

Zum Schluss wurde es sogar noch einmal spannend. Die von rund 400 Schlachtenbummlern angefeuereten Albatrossen kamen auf vier Punkte 40 Sekunden vor Schluss ran. Doch die zu späte Aufholjagd nach verschlafenem Anfang wurde nicht mit einem Erfolg belohnt.

Bei der von Aito Garcia Reneses trainierten Mannschaft ragte Spencer Butterfield mit 16 Punkten heraus, obwohl er ansonsten wie Marius Grigonis von der Bayern-Abwehr abgemeldet wurde.

Die Verteidiger aus München sind halt ihr Geld wert. Die teuren FCB-Spieler bekamen offensichtlich nach der Auftaktniederlage in der Finalserie Feuer unterm Arsch. Fortan zeigten sie, wofür sie gekauft wurden und bezahlt werden. Sie machten ernst und wollen den Endsieg in Berlin.

Alba Berlin kann offensichtlich weder beim Portemonnaie noch auf dem Parkett mithalten.

Bei den von Dejan Radonjic trainierten Spielern war Reggie Redding, der einst für Alba auflief, mit 18 Zählern bester Punktelieferant. 13 Punkte holte er alleine im zweiten Viertel, in dem er nicht zu stoppen war.

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