Das Salz in der Suppe der Seglerjacken – Die Salt Jacket von Helly Hansen

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© Helly Hansen

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Jacken reichen üblicherweise vom Hals bis zur Hose, bedecken nicht nur den Oberkörper sondern auch die Ober- und Unterarme. Die supertolle Segeljacke mit dem Titel Salt Jacket von Helly Hansen reicht darüber hinaus. Oben und unten hinaus!

Denn der Kragen steht wie der Seemann: hoch am Wind. Und das ist gut so, pfeift er einem dann doch weit weniger um die Ohren. Auch wenn man klassische Seemannsmützen aus Wolle bis über beide Ohren ziehen kann wie Landratten durch den Kakau des Klabautermanns.

Die Kombination aus allgemeiner Seemannsmütze und dieser Segeljacker von Helly Hansen kommt nicht nur gut, wollen sagen: ist voll funktionstauglich weil wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv, nein, das sieht auch schick aus. Denn meist sind die Farben der Mützen dunkelblau wie der dicke Streifen über Brust und Oberarme, der oben und unten mit einem schneeweißen dünneren Streifen abgesetzt ist. Alles andere ist außen Dunkelrot. Damit ist auch diese Salt Jacket der Flagge Norwegens nachempfunden. Und das dunkelblaue, zum Flaggenmast verschobene Skandinavische Kreuz mit weißer Kontur auf rotem Grund sieht einfach geil aus – auch für Germanen.

Vor allem beim Segeln weht die Salt Jacket wie die Norwegische Nationale im Wind. Wunderbar. Praktisch auch, dass sie über einen D-Ring zum Einhaken der Sicherheitsleine verfügt und nicht nur über eine Schlaufe zum Aufhängen an einem Haken. Und um nach unten zu ergänzen: Die Jacke geht über das Gesäß. Auch das ist gut vor allem dann, wenn man keine Latzhose unter der Segeljacke trägt.

Die Jacke ist zudem aus leichtem Stoff und fühlt sich an, als würde man ein Hemd (oder eine Bluse) tragen und keinen Waffenrock (Jacke kommt aus dem Altfranzösischen und Jaquee bedeutet Waffenrock). Ja, da schließt sich der Kreis, denn die Salt Jacket dürfte so lang sein wie ein Waffenrock, den ursprünglich die Bauern (jacques) trugen. Toll.

Toll auch, dass die Segeljacke nicht nur Wind und vor allem Wasser trotz, sondern nicht nur auf hoher See, wo vor allem die Funktionalität im Vordergrund steht, nein, auch an Land Leute beeindruckt. Mit der Salt Jacket fällt man nicht nur als Segler mit einem Faible für Norwegen auf sondern kann auch als Träger von Kleidung aus dem Hause Helly Hansen angeben. Das ist ja schließlich keine Billig- sondern eine tolle Traditionsmarke und der wohl weltbekannteste Hersteller von Seglerkleidung.

Die Jacke überzeugt zudem mit Leuchtstreifen (Solas-Reflektoren) an den Unterarmen sowie praktischen Taschen außen (links und rechts, oben und unten, insgesamt also vier) und innen. Die Seitentaschen sind so groß, dass man seine Hände zum Aufwärmen reinstecken kann. Wie bei allen Jacken von Helly Hansen taucht auch auf dieser das typische HH auf.

Ihr Helly-Tech-Zwei-Lagen-Material besteht aus 100 Prozent Polyamida (Shell), 100 Prozent Polyrethane (Rückseite), 100 Prozent Polyamide (Futter eins) und 100 Prozent Polyester (Futter zwei). Reinigen kann man die Jacke bestens in der Maschine bei 40 Grad Celsius. Bei geringer Wärme trocknen und sogar Bügeln ist bei geringer Wärme machbar.

Die in Norwegen gestaltete und in China produzierte Salt Jacket kann der Kunde nicht nur in dunklem Rot sondern auch in hellem und dunklem Blau (Cobalt Blue und Navy) kaufen.

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