Bis mehr als drei zu zählen, schwer – Die Berliner Symphoniker liegen außerhalb des Limits

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Berliner Symphoniker © Berolina-Orchester e.V.

Berlin, Deutschland (Weltexpress). In der Berliner Zeitung vom Donnerstag gab der Musikkritiker Peter Uehling einen Ausblick auf die Konzerte der nächsten Tage. Der Kritiker stellt eine Massierung von Bruckner-Sinfonien fest. Gleich drei Orchester spielen Bruckner: Das Deutsche Symphonie-Orchester die Vierte (die »Romantische«), das Konzerthausorchester am Freitag und Samstag die Sechste und die Berliner Philharmoniker an drei Tagen die Siebte. Völlig übersehen hat der Meister die Berliner Symphoniker. Die spielen nämlich am Sonntag um 16 Uhr in der Philharmonie unter der Leitung von Lior Shambadal ebenfalls die Siebte. Vorher gibt es das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven, gespielt von Nicolas Koeckert.

Im Unterschied zu den anderen drei Orchestern werden die Berliner Symphoniker nicht subventioniert, haben aber, abgesehen von der angenehmen Tageszeit, mit 18 bis 44 Euro die günstigsten Preise (Junioren 10 Euro). Zum Vergleich die Eintrittspreise der anderen: Deutsches Symphonie-Orchester 20 bis 63 Euro, Konzerthausorchester 16 bis 56 Euro und Berliner Philharmoniker 22 bis 138 Euro.

Am heutigen Freitagnachmittag um 17 Uhr laden die Berliner Symphoniker zum »Konzertvorhören« in die Evangelische Kirche am Hohenzollernplatz, Nassauische Straße 66-67, ein. Der Chefdirigent Lior Shambadal und der Geiger Nicolas Koeckert geben eine musikalische Werkeinführung. Eintritt frei.

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