Berliner Eisbären besiegen ERC Ingolstadt mit 6:1

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Berliner Eisbären vs. ERC Ingolstadt. © 2016, Foto: Joachim Lenz

Berlin, Deutschland (Weltexpress). „Herzlich willkommen zum nächsten Eisbären-Feiertag … in … Berlin“, heißt es im Vorwort von Peter John Lee im Hallenheft „Eisbären live“ vor der Begegnung Eisbären Berlin gegen den ERC Ingolstadt am vergangenen Freitag, den 17. November 2017, an der Spree. Wo der Geschäftsführer der EHC Eisbären Management GmbH recht hat, hat er recht.

Tore …

Seine Bären gewannen gegen die Mannschaft „mit zwei Jungs, die uns im Sommer in Richtung Bayern verlassen haben“, gemeint waren Darin Olver und Laurin Braun, 6:1 (1:1, 3:0, 2:0).

Sicherlich lag es am Eisbären-Torhüter Petri Vehanen, der zwei, drei tolle Torschüsse des Gegners prächtig parierte, aber auch an den Verteidigern Danny Richmond und Blake Parlett, die in die von Uwe Krupp und anderen trainierte Mannschaft zurückkehrten. Mehr als ein Ehrentreffer im ersten Drittel, den Patrick McNeill vor angeblich 11.017 Zuschauern erzielte, war für die Gäste aus Ingolstadt nicht drin.

Danach trafen nur noch die Gastgeber ins Tor. Jeweils einen Treffer erzielten Sean Backman, Micki DuPont, Nick Petersen, Daniel Fischbuch und Jamie MacQueen traf zweimal.

Spätestens nach dem dritten Treffer der Berliner waren die Messen gelesen. Dupont und MacQueen trafen im zweiten Drittel innerhalb von zwei Minuten. Die Nerven lagen beim ERC blank. Phasenweise fuhren die Eisbären vor dem Gästetor herum wie ein heißes Messer durch Butter.

Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Mannschaft, die vorübergehend von Larry Mitchell trainiert wird, völlig verunsichert, manche Spieler wirkten, als lägen sie wie Boxer am Boden. Nur weniger – wenn auch körperlich – wehrten sich. Die Ordnung fehlte. Das Selbstvertrauen war weg. Das 4:1 war völlig kurios und mehr als ein Gastgeschenk.

… und Feiertage

Im letzten Drittel gingen die Eisbären im Schongang mit den Kufenkurvern aus Ingolstadt um. Das schien das Berliner Publikum nicht zu stören. Sie feierten – teils mit stehendem Beifall. Schließlich war „Eisbären-Feiertag“.

In Ingolstadt ist jetzt das ganze Können von Larry Mitchell gefragt. Dort wird am Sonntag die Düsseldorfer EG erwartet.

Nächster Feiertag der Bären in Berlin soll am Sonntag beim DEL-Punktspiel gegen die Krefeld Pinguine sein (Spielbeginn: 19 Uhr).

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