Beim Berliner Sechstagerennen verliert das Duo Bartko/Kluge die Führungsposition

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Berlin (Weltexpress) - Am Sonntag ging das 99. Berliner Sechstagesrennen in den vierten Tag. Vor vielen jungen Zuschauern am Familientag hat das Duo Bartko/Kluge die Führung in der Gesamtwertung abgeben müssen. Neue Spitzenreiter sind die Niederländer Stam/Schep vor dem deutschen Team Lampater/Grasmann.

Am vierten Tag sorgten die Fahrer mit spannenden Entscheidungen für gute Stimmung unter den Zuschauern. Aber auch abseits des Sports gestalteten die Veranstalter ein abwechslungsreiches Programm für die Familien.

Bei den Wertungssprints zum Auftakt schien der Tag für das Team Barto/Kluge ähnlich erfolgreich zu werden wie die Vergangenen. So konnten die zweit- und drittplatzierten den Punktrückstand nur wenig verkürzen. Beim folgenden Derny-Rennen, bei dem die Radfahrer Schrittmachern auf leichten Motorrädern hinterherfahren, trumpften die Holländer Stam/Schep auf und gewannen. Da sie auch die Marke von 100 Punkten erreichten, bekamen sie eine Runde gutgeschrieben.

Das Zweier-Mannschaftsfahrer entschied das Duo Beikirch/De Ketele für sich. Als Drittplatzierte konnten Lampater/Grasmann bei diesem Wettbewerb eine Runde auf die in der Gesamtwertung vor ihnen liegenden Teams gutmachen und arbeiteten sich an diesem Tag auf Platz zwei der Gesamtwertung vor. Beim Mannschaftsausscheidungsfahren, wobei jede zweite Runde die letztplatzierte Mannschaft ausscheidet, konnte keines der Topteams punkten. Diesen Wettbewerb gewannen etwas überraschend Thömel/Hester. Das zweite Zweier-Mannschaftsfahren gewannen Stam/Schep vor dem Team Bartko/Kluge.

Eine kurze Schrecksekunde gab es, als beim abschließenden Mannschaftszeitfahren Robert Bartko stürzte, jedoch sofort wieder aufstehen konnte.

Für die letzten beiden Tage bleibt das Rennen weiterhin sehr spannend. Das Duo Stam/Schep (133 Punkte) führt vor Lampeter/Grasmann (120 Punkte). Eine Runde zurück liegen Bartko/Kluge (182 Punkte), Rasmussen/Mörköv (159 Punkte) und Aeschbach/Marvulli (143 Punkte). Insgesamt kann sich noch ein halbes Dutzend Mannschaften Hoffnung auf einen Sieg beim traditionsreichen Rennen machen.

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