Basketballkrimi in Berlin – Alba dreht Spiel und zieht durch Sieg gegen Trier nach Verlängerung vorzeitig in die Playoffs ein

© Foto: Winfried Laube, 2015
Vor über 9.000 Zuschauern gewannen die Albatrosse in einem Kampfspiel gegen die von Alba-Legende Henrik Rödl trainierten Trierer 86:83 (35:45) nach Verlängerung.
Die Berliner, die ohne ihre vier Stammspieler McLean, Hammonds, Radosevic und Tabu antraten kamen nur schwer ins Spiel und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher, ehe zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels Reggie Redding mit seinem Dreier zur ersten Alba Führung traf.
Das zweite Viertel begann beim Stand für 16:18 für die Gäste. Alba, denen das Fehlen ihrer Stammkräfte und die Doppelbelastung deutlich anzumerken war, versuchte über den Kampf ins Spiel zu kommen und musste viele Würfe von außen nehmen (30%), was den Trierern (40%) eindeutig besser gelang. Es blieb spannend und den Gästen gelang es sich zur Pause leicht von Alba abzusetzen (35:45).
Dem Pokalsieger gelang auch im dritten Viertel recht wenig, während sich die Gäste immer weiter absetzen konnten. (42:55) 
Eine Heimniederlage lag in der Luft und das spürten die Zuschauer. Sie trieben die Berliner immer wieder nach vorne, doch die Rödl-Truppe ließ sich davon nicht beeindrucken. So führten sie nach dem dritten Viertel mit 
50:62.
Im letzten Viertel versuchten die Albatrosse noch einmal alles und gingen sogar kurz vor Schluß in Führung, doch die Gäste retteten sich nach einer zwischenzeitlichen 15 Punkte Führung noch in die Overtime.
Mit diesem letztendlich glücklichen Sieg konnten sich die Albatrosse vorzeitig für die Playoffs qualifizieren und den zweiten Tabellenplatz bei gleichzeitiger Heimniederlage der Bayern gegen Braunschweig weiter ausbauen.
Für die Berliner trafen zweistellig: Reggie Redding 21, Alex Renfroe 21, Akeem Vargas 11, Niels Giffey 10 und für die Gäste waren es: Adin Vrabac 18 , Jermaine Andersen 16 , Vitalis Chikoko 18
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