Anekdoten über Golf und Politik – Große Staatsmänner und ihre Leidenschaft für den Ballsport

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Quelle: Pixabay

Berlin (Weltexpress). US-Präsident Barack Obama hat dafür auf Basketball verzichtet. Dwight D. Eisenhower verzichtete auf eine Partie mit den großen Revolutionsführern Che Guevara und Fidel Castro. Für diplomatisch unverzichtbar hielt es der Bundeskanzler Konrad Adenauer.

Das Golfspiel erfreut sich größter Beliebtheit bei Politikern. Selbst der inzwischen verstorbene Diktator Nordkoreas Kim Jong Il habe sich an der schottischen Ballsportart versucht und sich dabei als Naturtalent entpuppt. Elf Asse sollen ihm gelungen sein. Absolut sicher war sich allerdings nur das Informationsministerium des totalitären Staates. Dass Golf angeblich zu elitär sei, das streitete Bundespräsident Walter Scheel vehement ab. Immerhin würde eine Sitzdauerkarte beim 1. FC Köln mehr kosten als seine Mitgliedschaft im vornehmen Köln-Marienburger Golf Club. Kein Freund des Golfspiels war US-Präsident Richard Nixon. Er ließ das Putting Grün entfernen, welches einer seiner Amtsvorgänger für das Weiße Haus in Auftrag gab. Sein direkter Vorgänger Lyndon B. Johnson musste sogar den Fußboden in seinem Büro erneuern, weil er völlig durchlöchert war. Die Übeltäter waren Dwight D. Eisenhowers Golfschuhe. Der US-Präsident galt als leidenschaftlicher Golfspieler. Über seinen Lieblingssport hatte er einmal gesagt: „Die Schwierigkeit besteht beim Golfspiel darin, dass man auf einer Kugel von 12.750 Kilometern Durchmesser balancieren muss, während man auf eine Kugel von 42 Millimetern Durchmesser zu schlagen versucht.“

Politische Anekdoten rund um das Golfen sammelte die Vereinigung Clubfreier Golfspieler im deutschen Golfverband e.V. Rund 21.000 Mitglieder zählt der Club und gehört damit zu den größten Sportvereinen Deutschlands. Eine Mitgliedschaft kostet 195 Euro im Jahr. Ab dem ersten August kostet eine Aufnahmegebühr nur noch 95 Euro, rund die Hälfte für das verbleibende Jahr.

 

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