Alba Berlin startet mit Zittersieg gegen Walter Tigers Tübingen in die Rückrunde

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© Foto: Winfried Laube, 2015
Berlin, Deutschland (Weltexpress). Nach der Heimniederlage am Donnerstag in der Euroleague gegen Real Madrid empfing der Tabellenführer Alba Berlin im fast schon gewohnten Doppelschlag-Rhythmus zum Rückrunden-Auftakt am 18. Spieltag der Basketball-Bundesliga (BBL) in der Halle am Ostbahnhof den Tabellenvorletzten Walter Tigers Tübingen.

Vor 9 345 Zuschauern gewannen die Albatrosse in ihrem bisher schwächsten Heimspiel der Saison 84:78 (46:44) und blieben damit in der BBL zu Hause weiterhin ungeschlagen. Die Berliner für die Jannik Fresse heute sein Heimdebüt in der Centerposition gab, kamen nur schwer ins Spiel. Trotzdem führten sie nach dem ersten Viertel gegen den Außenseiter aus Tübingen knapp mit 26:20.

Mit einem 7:0-Lauf der Gäste begann das zweite Viertel. Es dauerte drei Minuten ehe Radosevic für Alba Berlin die ersten Punkte für Alba erzielte. So hatten sich das die Hausherren, trotz der Doppelbelastung, sicher nicht vorgestellt. Zu unkonzentriert gingen sie zu Werke. Die Gäste wirkten bissiger, schneller und aggressiver und führten plötzlich führten 33:35 (16.). Chefcoach Sasa Obradovic war sichtlich unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft und nahm bereits die zweite Auszeit in dieser Partie. Beim Stand von 46:44 für den Deutschen Pokalsieger ging es in die Pause.

Es blieb auch im dritten Viertel knapp, beim Stand von 52:53 für die Tübinger nahm Obradovic wieder eine Auszeit. Die Albatrosse konnte sich mit einem 8:2-Lauf leicht auf 60:55 absetzen. Doch die Gäste blieben dran und so hieß es nach dem dritten Viertel nur 60:59 für Berlin.

Die erste Heimniederlage in der BBL lag im Bereich des Möglichen. Wer hätte gedacht, dass die Alba-Fans gegen den Tabellenvorletzten singen "Auf geht`s Alba, kämpfen und siegen"? Sechs Minuten vor Spielende hielt es die Gästefans nicht mehr auf ihren Sitzen, denn ihre Mannschaft ging wieder in Führung (70:72). Noch knapp zwei Minuten waren zu spielen, die Spannung in der Halle war spürbar – denn eine kleine Sensation lag in der Luft. Die Gästen führten mit 76:78. Es begann eine hitzige Schlussphase. Dank ihrer Routine gewannen die Albatrosse am Ende das Spiel und behielten die Punkte in Berlin. Matchwinner war Reggie Redding (21 Punkte), der die entscheidenden Freiwürfe in der Schlussphase einskalt verwandelte.

Bei Alba trafen drei Spieler zweistellig: Redding 21, McLean 18 und Renfroe 10. Bei den Gästen waren es: Nadjfeji 12, Radosavljevic 14, Ratkovica 15, Rubit 17 und McKinney 11.

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