„A Walk In The Park“ – Über das Maritim in Bad Homburg

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© Maritim Hotelgesellschaft mbH
Bad Homburg, Hessen, Deutschland (Weltexpress). Wer kennt sie nicht, die Band von Nick Straker, zumindest ihren größten und zugegebenermaßen einzigen Welthit „A Walk In The Park“? Richtig, den schrieb der in London geborene Straker 1979 höchselbst und schwupps wurde der Dance-Hit für Diskotheken mit stroboskopischen Blitzen von den Popsendern in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht nur Wochen sondern Monate lang rauf und runter gedudelt. Die Mitteleuropäer drehten sich beim Top-Ten-Hit auf den Tanzflächen in Stadt und Land. Einen Sommer später schwappte er über das Vereinigte Königreich und wurde auf der „Insel“ zu einem Summer-Sound nicht nur unter Poppern.

Mit diesem Lied in den Ohren, der Popsong wird vor den Höhen des Taunus erneut zu einem Ohrwurm werden, reise ich als einer von zwei Journalisten des WELTEXPRESS nach Bad Homburg. Unterwegs sind wir auf zwei verschiedenen Wegen und Weisen an diese, unsere Wahlheimat für ein Wochenende. Mein werter Kollege düst mit einem Personenkraftwagen von Berlin über Autobahnen, Bundes- und Landstraßen während ich mit einem Düsenjet, einem Airbus der Lufthansa, flott von Berlin zum Rhein-Main-Flughafen fliege. Weiter geht für mich die Reise vom Air- und Fraport mit der S-Bahn auf der „Flughafenstrecke“ zum Hauptbahnhof der Mainmetropole Frankfurt und raus aus der Stadt mit den Hochhäusern und Wolkenkratzern immer weiter mit der S5 übers flache Land bis Bad Homburg.

War am Flughafen und im Keller des Hauptbahnhofs, wo im Untergeschoß die S-Bahnen rein- und rausfahren, noch die Hölle los und alle Winkel und Wege voll mit Rastlosen, schien der Durchgangsbahnhof in Bad Homburg auf den ersten Blick die Ruhe selbst und alles zum Stillstand gekommen zu sein. Ein paar Meter über Straßenniveau schaue ich über ein umfangreiches Gleisfeld auf Homburg, dass seit 1912 Bad Homburg heisst. Der erste Eindruck ist keineswegs der einer Modestadt oder eines Fürstenbads. Doch dazu an anderer Stelle und etwas später im WELTEXPRESS mehr. Immerhin vermittelt der zwischen 1905 und 1907 gebaute und heute denkmalgeschützte Bahnhof, der an die Baukunst der Renaissance erinnert, etwas vom altem Glanz und Gloria dieser laut Wikipedia „urkundlich erstmals um 1180“ nachweislich erwähnten Stadt, deren Name sich von der Burg Hohenberg ableitet und in deren Nähe noch heute eine andere Burg, das Römerkastell Saalburg, das Touristen nicht nur mit dem Limes sondern zudem mit einer Taberna lockt, besichtigt werden kann.
Statt vom großflächigen und kahlen Vorplatz für scheinbar viele Busse mit einem Taxi weiterzurollen, sollte der Reisende, der wie ich nur mit leichtem Rollkoffer und legerem Rucksack beschwert ist, zu Fuß zum Zentrum oder wie ich ins Maritim Hotel Bad Homburg, gehen, denn die Wohn-, Arbeits- und Warenhäuser entlang der Wegstrecke vertiefen den Eindruck der über 50 000 Einwohner zählenden Kreisstadt des Hochtaunuskreises mit viel Autoverkehr und Asphalt sowie Nachkriegs- und Betonbauten, aber auch verkehrsberuhigten Straßen und Fußgängerzonen sowie alten, bestaunenswerten Bauten, die vor allem ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des ersten Weltkriegs entstanden.
Über den Bahnhofsvorplatz und durch die beinahe baumlose Louisenstraße als lange und schnurgerade Einkaufsstraße mit viel Einzelhandel brauche ich eine gute Viertelstunde bis zum Kurhaus im Stadtkern. Vom Flughafen bis zum Hotel war ich gefühlt eine gute Stunde unterwegs zum Martim Hotel in Bad Homburg, das sich in einem Teil des großflächigen und mehrgeschössigen Kurhauses befindet. Der Haupteingang jedoch liegt in der Ludwigstraße, einer ruhigen Seitenstraße zur belebten Louisenstraße, die direkt zum geschichtsträchtigen Park, in dem nicht nur viele Pflanzen sondern um den sich zahllose Geschichten ranken, führt.
Das Hotel liegt sowohl mitten im Häusermeer der Stadt als auch direkt am Kurgarten und in Rufweite zum großen, grünen, teils passablen, teils prächtigen Park. Ein idealer Ort für ein Konferenz- und Stadthotel, in dem uns Tanja Knop, die Direktorin des Maritim Hotel Bad Homburg, freundlich begrüßt. Die gebürtige wie charmante Berlinerin ist uns stets zu Diensten. Und das ist gut so!
Bei einer Führung durch das neuzeitlich-moderne Haus und Hotel, das 1984 eröffnet wurde, berichtet die 41-jährige Knop über Kapazitäten für geschäftliche wie festliche Veranstaltungen in vier Räumen für „bis zu 70 Personen im Hotel sowie für bis zu 850 Personen im Kongresscenter im Kurhaus“, verweist auf einen direkten Zugang zur Ladenpassage des Kurhauses und zeigt uns erst Seminarräume und dann unsere zwei Zimmer in edlen Erdfarben mit Beige- und Brauntönen sowie bestem Blick ins Grüne. 148 Zimmer „von 28 bis 33 qm Größe, darunter zehn großzügige Studios von 41 qm Größe“ seien 2013 „komplett renoviert“ worden. Die Zimmer, die wir sehen, sind funktional und fein eingerichtet, zudem mit modernster Technik vom Flachbild-TV bis ins helle Bad mit einem kleinen Regenduscherlebnis gut ausgestattet. Einen größeren Badespaß gönnen wir uns noch am Tage unserer Ankunft nach schönem Schwitzen in einer finnischen Sauna mit Ausblick auf Palmen, die über dem öffentlichen Tiefgaragenparkplatz stehen, im eher kleinen, aber hoteleigenen Pool mit Jet-Stream-Anlage und Parkblick. Sauna und Internet sind kostenfrei. Klasse.
Während unseres Wochenendvergnügens genießen wir Köstlichkeiten im Parkrestaurant, das täglich von 6.30 bis 18 Uhr geöffnet ist und vom Frühstücksbuffet über Business Lunch und Kaffeeklatsch mit Kuchen bis hin zum angenehmen Abendessen auch Sonntagsbrunch mit nationaler wie internationaler Küche bietet, auf der Sonnenterrasse und an der Hotelbar, die am Abend geöffnet wird und deren Barkeeper bis tief in die Nacht genußvolle Getränke für uns mixen. Megagut. Das í€-la-Carte-Restaurant Bürgerstube bietet von 18 bis 23 Uhr nicht nur stilvolles Ambiente sondern auch Spezialitäten aus nah und fern.
Bei einem Schoppen Äppelwoi hören wir nicht nur „Home is where my Bembel is“ sondern auch, dass mit Gerd Prochaska und Hendrik Förster zwei Männer die größte deutsche Hotelkette leiten, die von Hans-Joachim Gommolla gegründet wurde, während zwei Frauen, nach dessen Tod 1994 erbten die Töchtern Christel und Monika, Eigentümer sind. Monika Gomolla, die als Matriachin gilt, führt das Familienunternehmen und ist Vorsitzende des Aufsichtsrates. Die Maritim Hotelgesellschaft mbH verfügt mittlerweile über 50 Hotels mit über 15 000 Hotelzimmer und wächst weiter in Deutschland, Europa und der Welt, solle aber unter dem MICE-Motto „Tagen und Wohnen unter einem Dach“ auf Konferenzen und Kongresse spezialisiert bleiben. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Nach jedem anstrengenden Tagen und auch nach jedem guten Gericht in einem der beiden Restaurants gilt vorm Wohnen gleichermaßen für Frauen und Männer im Maritim Hotel Bad Homburg: „A Walk In The Park“. Vielleicht wird ein Ohrwurm draus.
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Maritim Hotel Bad Homburg, Ludwigstraße 3, 61348 Bad Homburg, Telefon: +49 (0) 6172 660-0, Fax: +49 (0) 6172 660-100, Reservierung: +49 (0) 6172 660-138, Email: info.hom@maritim.de

Unterstützungshinweis:

Die Recherche wurde unterstützt von der Maritim Hotelgesellschaft mbH.

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