4:3-Sieg nach Verlängerung – Berliner Eisbären verschenken Punkt bei Pinguinen in Krefeld

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Ice Tigers und Eisbären spielten am 19. Dezember 2017 in Berlin.
Ein Eisbär mit Puck und Power. © 2017, Foto: Joachim Lenz

Krefeld, Deutschland (Weltexpress). Die Berliner Eisbären mussten am Freitag, den 22. Dezember 2017, bei den Pinguinen in Krefeld antreten. Nach drei verlorenen Punktspielen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) war zwar nicht Wiedergutmachung angesagt, aber das Ende der Talfahrt vom ersten Tabellenplatz.

Immerhin schafften die Gäste am Niederrhein erst ein 3:3-Unentschieden und somit eine Punkteteilung, dann sogar den Sieg in der Verlängerung dank eines Treffers von Sean Backman.

Andererseits darf von einem Punktverlust gesprochen werden, denn die Gastgeber sind DEL-Kellerkind und ein Kandidat für das Halbfinale sollte dort schon gewinnen können. Zudem führten die Berliner nach dem ersten Drittel bereits mit 2:0. Die Treffer erzielten Micki DuPont und Mark Olver.

Im Mitteldrittel kam Krefeld ran und glich zum 2:2 aus. Doch auch im letzten Drittel gingen die Eisbären wieder in Führung. Nick Petersen steuerte den Treffer bei. Sven Ziegler hätte mit einem Penalty sogar erhöhen dürfen, aber er konnte nicht. Dafür erzielte Christopher Gawlik den 3:3-Ausgleich für die Pinguine, die somit einen Punkt erkämpften.

In der Overtime holten sich die Berliner immerhin den Zusatzpunkt. Dadurch bleiben die Eisbären weiterhin wichtigster Verfolger des Spitzenduos aus München und Nürnberg, die einen beziehungsweise zwei Punkte mehr haben, aber jeweils ein Spiel weniger als die Hauptstädter.

Wolfsburg, Schwenningen, Iserlohn, Köln und Bremerhaven folgen auf den Plätzen vier bis acht.

Gegen den Achten der DEL-Tabelle von der Wesermündung muss der Dritte am zweiten Weihnachtstag ran. Spielbeginn in der hohen Mehrzweckshalle an der Spree ist um 16:30 Uhr. Ein (Arbeits-)Sieg sollte Pflicht sein, alles andere wäre Kür.

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